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Kreuzfahrt: Diese Corona-Regeln gelten an Bord


Diese Corona-Regeln gelten jetzt auf Kreuzfahrtschiffen

  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen

13.01.2022Lesedauer: 3 Min.
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"Aida Prima" (Symbolbild): Wer auf Kreuzfahrt gegen will, muss sich mittlerweile an strenge Corona-Regeln halten.
"Aida Prima" (Symbolbild): Wer auf Kreuzfahrt gegen will, muss sich mittlerweile an strenge Corona-Regeln halten. (Quelle: Roland Hartig/imago-images-bilder)
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Der Tourismus und mit ihm die Kreuzfahrtbranche leiden ganz besonders unter der Corona-Krise. Mittlerweile dürfen zwar wieder Schiffe starten, allerdings nur unter strengen Auflagen.

Das Wichtigste im Überblick


  • 1G, 2G, 2G plus? Das gilt als Voraussetzung
  • Wie sind Check-in und Reisestart organisiert?
  • Maskenpflicht und Abstand: Diese Regeln gelten an Bord

Mit "Mein Schiff" auf die Kanaren, mit der "Aida" nach Griechenland oder mit MSC Cruises in die Karibik: Vor der Corona-Krise waren Kreuzfahrten besonders beliebt bei Touristen. Nachdem es zahlreiche Virusausbrüche auf den Schiffen gab und Urlauber – wie zuletzt beispielsweise über Silvester in Portugal – irgendwo an Bord festsaßen, fühlen sich viele unsicher bei einer Kreuzfahrt. Dabei haben die Unternehmen mittlerweile strenge Auflagen eingeführt, die erfüllt werden müssen, um Sicherheit zu gewährleisten.


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Wer darf überhaupt noch an Kreuzfahrten teilnehmen und wie ist die Situation an Bord?

Achtung: Der Überblick zu den Regelungen bildet beispielhaft die Regeln einzelner Anbieter ab und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Regelungen können sich zudem stetig ändern. Für tagesaktuelle Informationen zu einzelnen Kreuzfahrten informieren Sie sich am besten direkt bei Ihrem Reiseanbieter.

1G, 2G, 2G plus? Das gilt als Voraussetzung

Um überhaupt an einer Kreuzfahrt teilnehmen zu können, gelten je nach Kreuzfahrtunternehmen unterschiedliche Voraussetzungen.

Auf der "Aida" gilt beispielsweise sogar die 1G-plus-Regel: Mitreisen darf nur, wer vollständig geimpft ist, nur die Genesung vom Coronavirus allein hingegen ist nicht ausreichend. Wer genesen ist, benötigt zusätzlich mindestens eine Impfung. Akzeptiert werden dabei laut Aida Cruises nur die Impfstoffe, die von der Ema zugelassen sind, beispielsweise Biontech, Astrazeneca, Moderna oder Johnson & Johnson, nicht aber Impfstoffe wie der russische Sputnik V. Zusätzlich zum Impfnachweis müssen alle Reisenden zudem einen negativen Corona-Test vorweisen. Außerdem können weitere Tests eingefordert werden, je nachdem, welche Zielländer die Kreuzfahrt ansteuert.

Ähnlich sieht es bei MSC Cruises aus: Alle Gäste ab zwölf Jahren müssen vollständig geimpft sein. Für Reisen nach Saudi-Arabien oder im Roten Meer gilt die Regelung bereits für Kinder ab acht Jahren. Ab zwei Jahren wird von allen Passagieren, auch zusätzlich zum Impfnachweis, ein negativer Corona-Test erwartet.

Noch sieht es zumindest an Bord der Tui-Cruises-Schiffe etwas lockerer aus, die Regeln sollen allerdings bald verschärft werden: Bisher können einige wenige Reisen wie beispielsweise auf die Kanaren noch mit zwei Covid-Tests stattfinden, eine Impfung ist nicht verpflichtend. Ab 23. Februar hingegen verlangt auch Tui Cruises von allen Reisenden ab zwölf Jahren den Nachweis einer vollständigen Impfung. Verschärfend kommt hinzu: Ist der Impfschutz drei Monate oder älter, wird zusätzlich eine Booster-Impfung verlangt.

Wie sind Check-in und Reisestart organisiert?

Nicht nur die Voraussetzungen vor der Reise müssen geprüft werden, auch der Check-in muss so sicher wie möglich gestaltet werden.

Tui Cruises schreibt daher einen Online-Check-in vor, der bereits vor Reiseantritt vorgenommen werden muss. Beim Check-in selbst wird ein tagesaktueller Gesundheitsfragebogen verlangt, beim Zutritt zum Terminal gibt es zudem Temperaturmessungen.

MSC Cruises hat ebenfalls seine Einschiffung angepasst: Es finden Gesundheits- und Covid-Screenings statt, zusätzlich müssen Gesundheitsfragebögen ausgefüllt werden und Temperaturkontrollen werden durchgeführt. In allen öffentlichen Bereichen gilt zudem eine Maskenpflicht.

Auch Aida Cruises informiert dazu darüber, dass beim Check-in Abstände eingehalten werden müssen und zudem eine Maskenpflicht gilt. Medizinische Masken sind Pflicht, FFP2-Masken werden "dringend empfohlen". Zudem werden Gesundheitsfragebögen eingefordert und es gibt Fiebermessungen. Bei einer Temperatur von mehr als 37,5 Grad können Gäste von der Reise ausgeschlossen werden.

Maskenpflicht und Abstand: Diese Regeln gelten an Bord

Auch während der Reise gelten an Bord strenge Corona-Regelungen, damit es bei einer Infektion nicht zu einer starken Ausbreitung unter den Passagieren kommt.

MSC Cruises hat unter anderem Sitzordnungen so angepasst, dass Abstände bei Veranstaltungen oder beim Essen eingehalten werden können. Im Buffet-Restaurant gibt es aktuell keine Selbstbedienung. Allerdings dürfen Sie an Bord der MSC Kreuzfahrten weiterhin selbstständig von Bord gehen und die Zielorte besichtigen. Zusätzlich gibt es Landausflüge, die mit besonderen Schutzkonzepten angeboten werden.

An Bord der "Mein Schiff"-Flotten von Tui Cruises gibt es unter anderem eine reduzierte Gästeanzahl und ebenfalls Anpassungen, sodass Abstände eingehalten werden können. Landgänge sind wie bei MSC entweder individuell oder in organisierten Ausflügen möglich. In Innenbereichen gilt zudem eine Maskenpflicht.

Auch Aida Cruises hat an Bord die Hygienemaßnahmen deutlich verschärft und zusätzlich beispielsweise in den meisten öffentlichen Innenbereichen eine Maskenpflicht eingeführt. Auch das Unterhaltungsprogramm werde demnach angepasst, sodass Abstände im Publikum möglich sind. Die Wellnessbereiche sind geöffnet und stehen fast ohne Einschränkungen zur Verfügung, einige Anwendungen werden jedoch nicht angeboten und vielerorts gelten Personenbeschränkungen. Die wohl größte Einschränkung: Landgänge sind aktuell nur im Rahmen geführter Ausflüge möglich.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Informationen der Kreuzfahrtanbieter: Aida Cruises, MSC Cruises, Tui Cruises
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