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Gesundheitssystem NHS: Trump rudert beim Freihandelsabkommen mit London zurück

Gesundheitssystem NHS  

Trump rudert beim Freihandelsabkommen mit London zurück

05.06.2019, 13:30 Uhr | dpa

Gesundheitssystem NHS: Trump rudert beim Freihandelsabkommen mit London zurück. Theresa May und Donald Trump unterhalten sich vor 10 Downing Street in London, der Residenz der britischen Premierministerin.

Theresa May und Donald Trump unterhalten sich vor 10 Downing Street in London, der Residenz der britischen Premierministerin. Foto: Alastair Grant/AP. (Quelle: dpa)

London (dpa) - US-Präsident Donald Trump will bei einem möglichen Freihandelsabkommen mit Großbritannien nun doch das staatliche britische Gesundheitssystem NHS ausklammern.

Er sehe nicht, dass das NHS Teil eines solchen Vertrages sein könnte, sagte Trump in einem Interview des britischen Senders ITV. Zuvor hatte der US-Präsident auf einer Pressekonferenz mit Premierministerin Theresa May noch das Gegenteil erklärt - und viel Kritik eingesteckt.

Trump hatte am Dienstag mit einem großen Handelsdeal nach dem Brexit gelockt: Der gemeinsame Handel könne auf das Zwei- oder Dreifache des jetzigen Umfangs ausgeweitet werden. "Alles wird auf den Tisch kommen", sagte Trump und schloss das NHS ausdrücklich ein. Das vor mehr als 70 Jahren gegründete Gesundheitssystem wird über Steuern finanziert. Es gilt allerdings als marode und überlastet.

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hatte sofort im Kurznachrichtendienst Twitter erklärt, dass das NHS nicht Gegenstand eines Freihandelsvertrages sein werde. Auch der Chef der oppositionellen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, reagierte umgehend auf einer Anti-Trump-Demonstration am Dienstag: "Wir werden bis zum letzten Atemzug für das Prinzip eines Gesundheitssystems kämpfen, das als Menschenrecht für jedermann offen steht, der es benötigt."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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