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Einsatz gegen Kurdenmiliz YPG: Erdogan kündigt erneut Militäroffensive in Nordsyrien an

Russland und USA informiert  

Erdogan kündigt erneut Militäroffensive in Nordsyrien an

04.08.2019, 21:59 Uhr | dpa

Einsatz gegen Kurdenmiliz YPG: Erdogan kündigt erneut Militäroffensive in Nordsyrien an. Recep Tyyip Erdogan (l) beim Besuch einer militärischen Ehrenwache in Bursa.

Recep Tyyip Erdogan (l) beim Besuch einer militärischen Ehrenwache in Bursa. Foto: Pool Presidenial Press Service/AP. (Quelle: dpa)

Istanbul (dpa) - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut eine Offensive im von Kurden beherrschten Gebiet in Nordsyrien angekündigt.

Erdogan zählte vor Anhängern im westtürkischen Bursa vergangene Militäreinsätze der Türkei in Syrien auf und sagte: "Meine Geschwister, nun werden wir in den Osten des Euphrats einrücken." Das Gebiet dort wird von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert.

Man habe Russland und die USA über den Plan informiert, sagte Erdogan. Die Geduld der Türkei gehe zu Ende.

Bereits Ende Juli hatte Erdogan nach gescheiterten Gesprächen mit den USA zur Einrichtung einer Pufferzone im Norden Syriens eine Offensive angekündigt und gesagt: "Wir sind entschlossen, den Terror-Korridor östlich des Euphrats zu zerstören." In den vergangenen Tagen hatte die Türkei ihre Truppen an der Grenze zu Syrien verstärkt.

Die Türkei fordert schon seit Jahren eine Pufferzone im von der Kurdenmiliz YPG beherrschten Gebiet in Nordsyrien. Sie will, dass sich die YPG von dort zurückzieht, und hat wiederholt mit einer Offensive gegen die Kurdenmiliz gedroht. Ankara sieht in der YPG einen Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit eine Terrororganisation. Für die USA ist die YPG dagegen ein wichtiger Partner im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Sie wollen einen Angriff auf ihre Verbündeten verhindern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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