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Macron löst mit Corona-Video Debatte aus

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 19.12.2020Lesedauer: 3 Min.
Emmanuel Macron: Frankreichs PrÀsident hatte Symptome, wie Husten und Fieber.
Emmanuel Macron: Frankreichs PrÀsident hatte Symptome, wie Husten und Fieber. (Quelle: IP3press/imago-images-bilder)
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Emmanuel Macron hat sich mit dem Coronavirus infiziert und klagt ĂŒber Kopfschmerzen und MĂŒdigkeit. Der französische PrĂ€sident geht mit der Krankheit offen um – das gefĂ€llt nicht allen Landsleuten.

Der Gesundheitszustand des mit Covid-19 infizierten französischen PrĂ€sidenten Emmanuel Macron ist nach Angaben seines BĂŒros stabil. Die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung seien ermutigend, heißt es. Die Symptome seien Ă€hnlich wie die am Freitag und hinderten Macron nicht daran, seine Pflichten zu erfĂŒllen. Das BĂŒro hatte am Donnerstag mitgeteilt, der PrĂ€sident sei positiv getestet worden.


Diese Spitzenpolitiker hatten das Coronavirus

Emmanuel Macron: Frankreichs PrÀsident hatte Symptome, wie Husten und Fieber.
Jair Bolsonaro: Der brasilianische Regierungschef verharmlost das Virus immer noch. Am 7. Juli 2020 war bekannt geworden, dass der 65-JĂ€hrige an Covid-19 erkrankt war.
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Macron selbst meldete sich mit einem Video aus der QuarantĂ€ne. Er fĂŒhle sich gut, sagte der 42-JĂ€hrige am Freitag und fĂŒgte hinzu, seine AktivitĂ€t habe sich aufgrund von Symptomen wie MĂŒdigkeit etwas verlangsamt. Derweil warnte die französische Gesundheitsbehörde vor einem Anstieg der Infektionen und TodesfĂ€lle wĂ€hrend der Feiertage.

"MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen, trockener Husten"

"Ich habe die gleichen Symptome wie gestern: MĂŒdigkeit, Kopfschmerzen, trockener Husten. Wie Hunderttausende andere von euch", sagte Macron in dem Video, das er auf Twitter veröffentlichte. Regierungssprecher Gabriel Attal hatte tags zuvor erklĂ€rt, Macron habe auch Fieber. Trotz der EinschrĂ€nkungen werde er sich weiterhin um wichtige Themen wie die Corona-Pandemie oder das Brexit-Handelsabkommen kĂŒmmern, versprach der PrĂ€sident, der sich seit Bekanntwerden seiner Ansteckung im Jagdschlösschen La Lanterne am Rande des Schlossparks von Versailles isoliert hat.

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La Lanterne dient Frankreichs PrĂ€sidenten als Wochenendsitz. Der Staatschef hatte sich seit seiner Wahl 2017 dorthin hĂ€ufig mit seiner Frau Brigitte zurĂŒckgezogen. In dem 1787 erbauten Schlösschen aus der Zeit Ludwigs XVI. dĂŒrfte er am Montag auch seinen 43. Geburtstag verbringen. Seine 67-jĂ€hrige Frau Brigitte blieb im Pariser ElysĂ©e-Palast in QuarantĂ€ne.

Macron ruft zur Vorsicht auf

"Seien Sie weiterhin vorsichtig", rief Macron die Franzosen auf. Er selbst habe sich an Abstandsregeln und die Maskenpflicht gehalten und seine HĂ€nde regelmĂ€ĂŸig desinfiziert, sagte Macron. "Und trotz allem habe ich mir dieses Virus eingefangen, vielleicht in einem Augenblick der NachlĂ€ssigkeit", fĂŒgte er hinzu.

Die Regierung geht davon aus, dass sich Macron beim EU-Gipfel Ende der vergangenen Woche angesteckt haben könnte. Wegen der Vielzahl seiner Kontakte ist dies jedoch unmöglich nachweisbar. Nach Bekanntwerden von Macrons positivem Testergebnis hatten sich am Donnerstag eine Reihe von Spitzenpolitikern aus Frankreich und der EU vorsorglich in QuarantÀne begeben.

In Portugal zum Beispiel begibt sich MinisterprĂ€sident Antonio Costa fĂŒr 14 Tage in QuarantĂ€ne. Hintergrund sei ein Treffen mit Macron am Mittwoch, teilte die Lissaboner Gesundheitsbehörde mit. Costa wurde den Angaben zufolge am Donnerstag zwar negativ getestet. Er mĂŒsse aber dennoch bis zum 29. Dezember in Selbstisolierung bleiben. US-PrĂ€sident Donald Trump, der sich vor rund zwei Monaten ebenfalls mit dem Virus angesteckt hatte, wĂŒnschte Macron eine "schnelle Genesung" und eine "rasche Wiederaufnahme all seiner Aufgaben", wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte.

Transparenz des PrĂ€sidenten ĂŒber seinen Zustand ist umstritten

Macron versprach indessen, die Franzosen weiterhin ĂŒber seinen Gesundheitszustand zu informieren. "Normalerweise sollte sich mein Zustand nicht verschlechtern, aber ich stehe unter medizinischer Überwachung und werde völlig transparent darĂŒber berichten", sagte er.

Die angekĂŒndigte Transparenz ist jedoch nicht unumstritten: Der Vorsitzende der französischen Zentrumspartei UDI, Jean-Christophe Lagarde, wĂŒnschte sich grĂ¶ĂŸere Diskretion. "Ich ziehe es vor, dass weniger kommuniziert wird und man aufhört zu lĂŒgen, wie es unter Mitterrand und Chirac der Fall war", sagte der Vorsitzende, dessen Oppositionspartei mit Macron "konstruktiv" zusammenarbeitet.

Der frĂŒhere sozialistische PrĂ€sident François Mitterrand hatte aus seinem RĂŒckenleiden und seiner Krebserkrankung in den 1980er-Jahren ein Staatsgeheimnis gemacht, um nicht schwach zu erscheinen. Die degenerative Nervenerkrankung von AltprĂ€sident Jacques Chirac wurde 2011 erst durch einen Pressebericht bekannt, im vergangenen Jahr starb er.

Corona-Lage in Frankreich weiter kritisch

Die nationale Gesundheitsbehörde in Paris stellte derweil "eine Zunahme der Verbreitung des Virus" fest, nachdem die Corona-Kennzahlen zunĂ€chst stagniert hatten. Die Zahl der TodesfĂ€lle in Zusammenhang mit dem Virus ĂŒberschritt am Freitagabend die Schwelle von 60.000, wie die Behörde mitteilte.

Vor den Feiertagen mit ihrer Vielzahl von Begegnungen sei die Lage besonders riskant, warnte die Gesundheitsbehörde. Allein am Freitag wurden demnach 15.674 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert.

Durch den strikten Lockdown seit Ende Oktober waren die Neuinfektionen in Frankreich zunĂ€chst deutlich gesunken, auch der Druck auf die KrankenhĂ€user ließ nach. Seit Ende November sind alle GeschĂ€fte wieder offen, auch die AusgangsbeschrĂ€nkungen wurden gelockert. Zu Weihnachten dĂŒrfen die Franzosen zu ihren Familien reisen.

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