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Papst spendet Segen: Nicht wegsehen bei Konflikten

Von dpa
Aktualisiert am 25.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Papst Franziskus h├Ąlt die Heiligabendmesse im Petersdom im Vatikan.
Papst Franziskus h├Ąlt die Heiligabendmesse im Petersdom im Vatikan. (Quelle: Alessandra Tarantino/AP/dpa./dpa)
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Rom (dpa) - Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft gefordert, weltweite Konflikte nicht zu ignorieren und Gewalt mit Dialog zu l├Âsen.

In der ganzen Welt gebe es immer noch viele Konflikte, Krisen und Widerspr├╝che, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag in Rom. "Sie scheinen nie zu enden, und wir nehmen sie kaum noch wahr", so der 85-J├Ąhrige.

Der Pontifex ging auf Kriegs- und Krisenschaupl├Ątze wie in Syrien, ├äthiopien, Afghanistan oder im Jemen ein. "Wir riskieren den Schrei des Schmerzes und der Verzweiflung vieler unserer Br├╝der und Schwestern nicht zu h├Âren", sagte der Argentinier von der Loggia des Petersdoms zu den Hunderten Menschen auf dem verregneten Petersplatz. Mit Blick auf die Spannungen in der Ukraine mahnte er, dass sich "die Metastasen eines schwelenden Konflikts" nicht ausbreiten d├╝rften.

Franziskus erw├Ąhnte au├čerdem den Irak, wo er bei einem Besuch Anfang M├Ąrz seine Botschaft von Geschwisterlichkeit zwischen allen Menschen ungeachtet ihrer Religionszugeh├Ârigkeit verk├╝ndet hatte. Er bef├╝rchte international eine Gefahr von fehlender Bereitschaft zum Dialog, so der Papst. Nur dieser k├Ânne zur dauerhaften L├Âsung f├╝r alle f├╝hren.

Kritik am Umgang mit Migranten

Beim Thema Migranten und Fl├╝chtlinge appellierte Franziskus, nicht wegzusehen. Er kritisiert immer wieder den Umgang mit ihnen. Anfang Dezember hatte er deshalb die f├╝r die Fl├╝chtlingskrise symbolische Insel Lesbos in Griechenland besucht. Es war der erste Ort, den Franziskus in seinem Pontifikat zweimal besuchte.

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Franziskus ging auch auf die negativen Folgen der Corona-Pandemie beispielsweise auf soziale Beziehungen ein. "Es gibt eine wachsende Tendenz dazu, sich zu verschlie├čen", sagte das Kirchenoberhaupt. Er betete f├╝r Frauen, die w├Ąhrend der Corona-Pandemie Opfer von Gewalt wurden, aber auch f├╝r missbrauchte Kinder und ├ältere, die in Einsamkeit leben.

Im Anschluss spendete er den Segen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis"). Damit erl├Ąsst der Papst den Gl├Ąubigen die Strafen f├╝r ihre S├╝nden. Der Segen wird traditionell an Ostern und Weihnachten gespendet und dann, wenn ein Papst neu gew├Ąhlt wurde. 2020 spendete ihn Franziskus zudem au├čerordentlich anl├Ąsslich der Corona-Pandemie.

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