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Wladimir Putin warnt Joe Biden vor "kolossalem Fehler"


Telefongespräch der Präsidenten
Putin warnt Biden vor "kolossalem Fehler"

Von reuters
31.12.2021Lesedauer: 2 Min.
US-Präsident Joe Biden telefoniert über eine Videoschalte mit Wladimir Putin, US-Außenminister Anthony Blinken sitzt ebenfalls am Tisch (rechts).Vergrößern des BildesUS-Präsident Joe Biden telefoniert über eine Videoschalte mit Wladimir Putin, US-Außenminister Anthony Blinken sitzt ebenfalls am Tisch (rechts). (Quelle: The White House/Reuters-bilder)
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US-Präsident Joe Biden und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin haben erneut telefoniert. Dringendstes Thema: die Ukraine-Krise. Putin sprach eine Warnung aus.

US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin haben sich am Donnerstagabend per Videokonferenz ausgetauscht. Das Telefonat begann nach Angaben von US-Regierungsvertretern gegen 21.35 Uhr MEZ und endete 50 Minuten später, also am Nachmittag in den USA und rund um Mitternacht in Moskau.

In dem Gespräch hatte nach offiziellen Informationen Biden seinen Amtskollegen eindringlich gemahnt, die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine zu deeskalieren. Biden stellte klar, dass die USA und ihre Partner entsprechend reagieren würden, sollte Russland weitere Teile der Ukraine besetzen. Biden unterstützt aber nach wie vor diplomatische Bemühungen, wie den Nato-Russland-Rat. In diesen Gremien könne es aber nur einen Fortschritt geben, wenn ein Deeskalation und keine weitere Eskalation zu verzeichnen sei.

Nach Angaben von Putins außenpolitischen Beraters Juri Uschakow habe die russische Seite vor weiteren Sanktionen gewarnt. Diese würde die amerikanisch-russischen Beziehungen zum Zusammenbruch führen. Sie wären ein kolossaler Fehler. "Natürlich werden wir bei den Verhandlungen Überlegungen der US-Seite und unserer Partner in den westlichen Ländern berücksichtigen", sagte Juri Uschakow in der Nacht zum Freitag der Agentur Interfax zufolge.

Erinnerungen an Annektion der Krim

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen haben sich wegen einer ganzen Reihe von Streitpunkten in den vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert. Im Fokus stand dabei zuletzt insbesondere der Ukraine-Konflikt. Der Aufmarsch Zehntausender russischer Soldaten in der Nähe der Grenze zu der Ex-Sowjetrepublik hat in den vergangenen Wochen Sorgen vor einer Invasion geschürt und Erinnerungen an 2014 geweckt, als Russland die ukrainische Halbinsel Krim annektierte. Zudem sieht sich die Führung in Kiew seit Jahren mit einem bewaffneten Aufstand prorussischer Separatisten im Osten ihres Landes konfrontiert.

Die Führung in Moskau dementiert angebliche Angriffspläne auf die Ukraine und pocht auf ihr Recht, Truppen auf eigenem Gebiet so zu bewegen, wie es ihr beliebt. Sie äußert sich besorgt über Waffenlieferungen aus dem Westen an die Ukraine und befürchtet eine Ostererweiterung der Nato. Putin fordert Garantien, dass die westliche Militärallianz darauf verzichtet, ebenso wie auf die Stationierung bestimmter Waffensysteme in der Ukraine oder anderen benachbarten Ländern.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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