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Baerbock besucht Fl├╝chtlingssiedlung in Jordanien

Von dpa
Aktualisiert am 11.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Au├čenministerin Annalena Baerbock besucht das Fl├╝chtlingslager Talibeh des Hilfswerks der Vereinten Nationen f├╝r Pal├Ąstina-Fl├╝chtlinge.
Au├čenministerin Annalena Baerbock besucht das Fl├╝chtlingslager Talibeh des Hilfswerks der Vereinten Nationen f├╝r Pal├Ąstina-Fl├╝chtlinge. (Quelle: Fabian Sommer/dpa./dpa)
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Amman (dpa) - Au├čenministerin Annalena Baerbock hat am Freitag eine Fl├╝chtlingssiedlung in Jordanien besucht. Das schon 1968 vom Hilfswerk der Vereinten Nationen f├╝r Pal├Ąstina-Fl├╝chtlinge im Nahen Osten (UNRWA) errichtete Lager Talbieh wird mit deutschen Geldern unterst├╝tzt.

Baerbock sprach sich f├╝r eine Ausweitung der internationalen Fl├╝chtlingshilfe f├╝r Jordanien aus. Wegen der Corona-Pandemie seien viele Schulen in Jordanien nicht nur f├╝r einige Wochen, sondern teils f├╝r 18 Monate geschlossen worden, sagte die Gr├╝nen-Politikerin beim Besuch einer Fl├╝chtlingssiedlung in der N├Ąhe der jordanischen Hauptstadt Amman. Mit der Leitung des Camps habe sie "dar├╝ber gesprochen, wie wir gerade Unterst├╝tzung im Bildungsbereich geben k├Ânnen, dass Kinder hier wieder zur Schule gehen".

Schon in Deutschland gebe es Probleme mit dem digitalen Lernen, in Jordanien funktioniere das gar nicht, sagte Baerbock. "Deswegen braucht es die Schule als Ort nicht nur des Lernens, vor allen Dingen als Ort des Miteinanders." Es sei "wichtig, dass wir die internationale Hilfe nicht nur weiter fortf├╝hren, sondern weiter ausweiten, gerade auch im Rahmen der Vereinten Nationen".

Viele der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler h├Ątten deutlich gemacht, dass sie ├ärzte werden wollten oder Polizisten, sagte Baerbock. "Sie wollen eigentlich am Leben hier teilhaben k├Ânnen. Und das m├╝ssen wir diesen Kindern als Zukunftschancen und Perspektiven geben." Was f├╝r Deutschland gelte, gelte auch in Jordanien: "Schule ist das Wichtigste, was Kinder brauchen." Im Anschluss wollte die Gr├╝nen-Politikerin in der jordanischen Hauptstadt Amman Au├čenminister Aiman al-Safadi treffen. Am Samstag stehen weitere politische Gespr├Ąche in ├ägypten auf ihrem Programm. ├ägypten wird im November die Weltklimakonferenz ausrichten.

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Jordanien ist eines der wichtigsten Aufnahmel├Ąnder f├╝r Fl├╝chtlinge in der Region. Nach Angaben der Bundesregierung leben dort mehr als 670.000 beim UN-Fl├╝chtlingshilfswerk UNHCR registrierte syrische Fl├╝chtlinge sowie Zehntausende Fl├╝chtlinge vor allem aus Irak, Jemen und Sudan. Demnach leben rund 80 Prozent der syrischen Fl├╝chtlinge in st├Ądtischen Gebieten, rund 20 Prozent in Lagern. Im Rahmen der Syrienkrise hat die Bundesregierung nach diesen Angaben seit 2012 rund 977 Millionen Euro f├╝r humanit├Ąre Hilfe gezahlt, davon rund 135 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Das Fl├╝chtlingslager Talbieh wurde nach UN-Angaben f├╝r pal├Ąstinensische Fl├╝chtlinge und andere im Zuge des Sechstagekriegs von 1967 Vertriebene errichtet. Jordaniens Nachbarland Israel hatte 1967 unter anderem den Gazastreifen, das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Das Camp liegt rund 35 Kilometer s├╝dlich der Hauptstadt Amman. In dem urspr├╝nglich f├╝r 5000 Gefl├╝chtete gebaute Camp leben nach Darstellung des Ausw├Ąrtigen Amtes derzeit etwa 9500 Menschen.

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