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Bericht: Russland bereitet Einsatz von Chemiewaffen vor

Von t-online, dpa, mk

Aktualisiert am 24.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Explosion, Angriffe, Waffenruhe: Ein russisches Öldepot brennt, eine ukrainische Raffinerie ist beschossen worden – und im Stahlwerk von Mariupol spitzt sich die Lage dramatisch zu, auch wenn es eine Feuerpause geben soll. (Quelle: t-online)
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Die Nato und westliche Regierungen haben zuletzt immer eindringlicher vor dem Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine gewarnt. Jetzt gibt es immer mehr Hinweise auf konkrete Vorbereitungen.

In der Ukraine verdichten sich die Hinweise auf die Vorbereitung von Angriffen mit Chemiewaffen durch die russische Armee. Das berichtet das internationale Recherchenetzwerk "Inform Napalm" unter Berufung auf verschiedene Quellen beim russischen MilitÀr.


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Dem Bericht zufolge hat die russische ArmeefĂŒhrung die Stoffe Atropin und Pralidoxim an Spezialeinheiten und Kommandopersonal in der Ukraine verteilt. Diese Stoffe werden als Gegenmittel an Menschen verabreicht, die mit Nervengiften wie Sarin in Kontakt gekommen sind. Eine andere Quelle berichtete dem Netzwerk von der Sichtung eines russischen MilitĂ€r-Lkw, der Ätznatron in Richtung der belagerten Stadt Mikolaew im SĂŒden der Ukraine transportiert habe. Mit Ätznatron lassen sich Giftstoffe neutralisieren.

Armee soll Chemiewaffenexperten angefragt haben

Mehrere andere Quellen berichteten dem Netzwerk, dass russische MilitĂ€rs am 20. MĂ€rz einen frĂŒheren Mitarbeiter der Chemiewaffenabteilung der Armee in Wolgograd aufgesucht hĂ€tten. Sie hĂ€tten dem Experten umgerechnet mehr als 1.800 Euro fĂŒr einen Kriegseinsatz in der Ukraine angeboten und dabei explizit seine "Erfahrungen und FĂ€higkeiten" aus seiner Zeit bei den StreitkrĂ€ften fĂŒr Nuklear-, Chemie- und Biowaffen (NBCP) angefragt, heißt es. Ob der Mann sich rekrutieren ließ, ist nicht bekannt.

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Als schlechtes Zeichen deuten die Autoren des Berichts auch öffentliche Äußerungen des Chefs der NBCP-Truppen, Igor Kirillow. Dieser habe vorherige Woche in russischen Staatsmedien davon gesprochen, dass "Krankheitserreger aus einem unter US-FĂŒhrung stehenden Labor bei Cherson entweichen" könnten. Die Propaganda-LĂŒge von geheimen US-Laboren in der Ukraine könnte als Vorwand fĂŒr den Einsatz russischer Chemiewaffen dienen.

Nato will Ukraine gegen Chemiewaffen unterstĂŒtzen

Westliche Geheimdienste und die US-Regierung warnten zuletzt eindringlich vor dem Einsatz von Chemiewaffen. "Ich denke, das ist eine echte Bedrohung", sagte US-PrĂ€sident Joe Biden erst am Mittwoch vor seinem Abflug nach BrĂŒssel, wo er am Donnerstag an Gipfeln von Nato, G7 und EU teilnehmen wird. Bislang haben die USA Verteidigungskreisen zufolge aber keine konkreten Hinweise auf einen unmittelbaren Einsatz von russischen biologischen oder chemischen Waffen in der Ukraine gefunden.

Nato-GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg bekrĂ€ftigte am Mittwoch, dass das BĂŒndnis der Ukraine beim Schutz gegen einen möglichen Angriff mit chemischen oder biologischen Waffen helfen will. Er erwarte, dass der Nato-Sondergipfel am Donnerstag sich darauf einigen werde, zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung zu leisten. Darunter sei AusrĂŒstung zum Schutz vor chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Bedrohungen sowie Hilfe bei der Cybersicherheit. Details wollte Stoltenberg nicht nennen.

Der Nato-GeneralsekretĂ€r warnte Russland, dass der Gebrauch chemischer Waffen den Charakter des Kriegs völlig verĂ€ndern wĂŒrde und weitreichende Konsequenzen hĂ€tte. Man sei besorgt, weil Russland chemische Waffen schon eingesetzt habe. "Wir sind entschlossen, alles zu tun, um die Ukraine zu unterstĂŒtzen", versicherte Stoltenberg.

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