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"Jeder im Kreml spürt, das Ende ist nah"

Von t-online, mk

Aktualisiert am 03.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Wladimir Putin: "Jeder dort spürt, das Ende ist nah."
Wladimir Putin: "Jeder dort spürt, das Ende ist nah." (Quelle: Michail Metzel/imago-images-bilder)
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Auch die US-Geheimdienste gehen offenbar davon aus, dass Wladimir Putin schwer krank ist. Für die Welt sei ein schwacher Kremlchef aber besser als ein toter, warnen sie.

"Wir wissen, da draußen ist ein Eisberg, aber er liegt im Nebel." So beschreibt ein US-Geheimdienstler im Magazin "Newsweek" die Informationslage über Wladimir Putins Gesundheit. Soll heißen: Der Mann ist krank, aber niemand weiß, wie es weiter geht in Moskau. "Das Gerangel im Kreml war während seiner gesamten Herrschaft nie so heftig wie jetzt", so der Beamte weiter. "Jeder dort spürt, das Ende ist nah."

Erst im April habe sich Putin einer Behandlung wegen einer fortgeschrittenen Krebserkrankung unterziehen müssen, berichtet das Magazin unter Berufung auf mehrere Beamte verschiedener US-Geheimdienste. Diese wiederum beziehen sich auf einen vertraulichen Bericht für US-Präsident Biden. Demnach sei Putin zunehmend paranoid und fürchte um seine Macht. Das mache sein Handeln in der Ukraine zwar schwieriger vorherzusehen, verringere aber die Wahrscheinlichkeit einer atomaren Eskalation, so die Einschätzung.

"Wir müssen uns vor Wunschdenken in Acht nehmen"

"Ein geschwächter Putin, also ein Führer auf dem absteigenden Ast, hat weniger Einfluss auf seine Berater und Untergebenen, wenn er zum Beispiel den Befehl gibt, Atomwaffen einzusetzen", erklärt einer der Geheimdienstler. Ein starker Putin könnte seinen Willen durchboxen, Widerstände von Ministern und Kommandeuren überwinden. "Einer, der womöglich nicht mehr Herr seiner selbst ist, kann sich schlechter durchsetzen. Putins Macht ist stark, aber nicht mehr absolut."

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Gerüchte über Putins schlechte Gesundheit kursieren schon länger. Es heißt, er leide an Krebs und werde regelmäßig von mehreren Fachärzten begleitet. Zuletzt äußerte sich sogar Russlands Außenminister Lawrow dazu.

Die US-Geheimdienste warnen aber davor, auf Putins baldigen Tod zu hoffen. "Wir müssen uns vor Wunschdenken in Acht nehmen, das haben wir mit Osama bin Laden und Saddam Hussein auf die harte Tour gelernt – oder vielleicht auch nicht", gibt ein anderer Insider in "Newsweek" zu bedenken.

"Darauf müssen wir uns konzentrieren und vorbereiten"

Ende der 1990er-Jahre seien ständig Gerüchte kursiert, denen zufolge der Terrorchef bin Laden eine schwere Nierenkrankheit habe und jeden Tag aufwendig behandelt werden müsse, was in einer Höhle in Afghanistan ja kaum zu leisten sei. Allzu gern hätten die US-Dienste Berichte aus saudischen und pakistanischen Quellen geglaubt, wonach bin Laden kurz vor dem Tod stehe – dann kam der 11. September 2001.

Einen ähnlichen Fehler im System habe bald darauf der irakische Diktator offengelegt. Die Falschinformation, dass der Irak über Massenvernichtungswaffen verfüge, habe Saddam Hussein selbst in die Welt gesetzt, um die USA von einem Angriff abzuhalten. Über Ägyptens Machthaber Hosni Mubarak habe das Gerücht dann seinen Weg in die US-Dienste gefunden und sich in der Bush-Regierung schließlich durchgesetzt – im März 2003 griff die US-Armee an.

"Putin ist auf jeden Fall krank, aber es ist reine Spekulation, ob er bald stirbt. Wir sollten uns darauf nicht ausruhen und nicht nur solche Informationen glauben, die unseren Hoffnungen entsprechen", warnt der Beamte mit Blick auf diese Beispiele. "Putin ist immer noch gefährlich und wenn er stirbt, wird Chaos ausbrechen. Darauf müssen wir uns vorbereiten."

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Von Sonja Eichert
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