• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Frankreich will mit "Operation" Exporte aus Ukraine ermöglichen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRBB kündigt Patricia Schlesinger fristlosSymbolbild für einen TextTrump: FBI hat mich bestohlenSymbolbild für einen TextFormel-Rennwagen rast über AutobahnSymbolbild für einen TextDeutsche gewinnt drittes Mal GoldSymbolbild für einen TextEx-"Sportstudio"-Moderator ist totSymbolbild für einen Text"Twilight"-Star ist Vater gewordenSymbolbild für einen TextRebellen melden Schlag gegen TalibanSymbolbild für einen TextBVB-Star vor Wechsel zu Inter MailandSymbolbild für einen TextDschungelcamp-Star vor GerichtSymbolbild für einen TextRTL-Moderatorin trägt keine BHs mehrSymbolbild für einen Text"Oben Ohne"-Fahrraddemo in GroßstadtSymbolbild für einen Watson TeaserLidl plant radikale Änderung bei SortimentSymbolbild für einen TextDiese Getränke können Kopfschmerzen auslösen

Frankreich will mit "Operation" Exporte aus Ukraine ermöglichen

Von t-online
11.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Französisches Kriegsschiff im Hafen von Odessa (Archivbild): Könnten Schiffe wie dieses Exporte aus der Ukraine absichern?
Französisches Kriegsschiff im Hafen von Odessa (Archivbild): Könnten Schiffe wie dieses Exporte aus der Ukraine absichern? (Quelle: Igor Maslov/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Millionen Tonnen Getreide hängen in der Ukraine fest, weil Häfen blockiert sind. Litauen fordert bereits länger eine "Koalition der Willigen", die den Weg frei macht. Nun signalisiert Frankreich offenbar Bereitschaft.

Russland blockiert die ukrainischen Häfen, Millionen Tonnen Getreide hängen im Land fest. In der Welt schürt Russlands Präsident Putin so den Hunger. Das soll sich ändern, bisher aber ist die Ratlosigkeit in der EU groß, wie.

Frankreich signalisiert nun Bereitschaft, einzugreifen und den Weg für Exporte freizumachen. "Wir stehen den (Kriegs)-Parteien zur Verfügung, um eine Operation durchzuführen, die den Zugang zum Hafen von Odessa in völliger Sicherheit ermöglicht", sagte ein Berater des französischen Präsidenten am Freitag. "Das heißt, Boote trotz der Tatsache passieren zu lassen, dass das Meer vermint ist."

Litauen sucht nach "Willigen"

Unklar ist, wie die "Operation" zur Getreidesicherung, die Frankreich vorschwebt, genau aussehen soll. Denkbar ist, dass Paris eine Idee aus Litauen aufgreifen will. Der litauische Außenminister nämlich warb bereits in der Vergangenheit für eine "Koalition der Willigen", die mit Kriegsschiffen die Handelsrouten im Schwarzen Meer bewachen solle.

Estland hat auf Litauens Vorstoß hin bereits Unterstützung zugesagt, die britische Regierung signalisierte Interesse. Mit Frankreich würde nun ein Schwergewicht der EU zu den "Willigen" stoßen.

Guterres warnt vor "Orkan des Hungers"

Ohne Risiko ist der Plan allerdings nicht: Kritiker sehen unter anderem die Gefahr einer Eskalation und Ausweitung der Gefechte auf neue Kriegsparteien, wenn westliche Schiffe im Schwarzen Meer unterwegs sind. Zudem müsste die Türkei erlauben, dass die Kriegsschiffe den Bosporus durchfahren.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Kurzfristige Programmänderung bei RTL
"RTL Aktuell Spezial": Am Dienstagabend widmet sich die Sendung der Hitzewelle.


Es gebe keine gute Lösung für das Problem, twitterte auch der Politikwissenschaftler und Militärexperte Carlo Masala. Kooperiere man mit Russland – beispielsweise indem man Sanktionen lockert, um Getreide exportieren zu können – würde Moskau dieses Vorgehen massiv propagandistisch ausschlachten. "Erzwingt man die Ausfuhr, steigt die Wahrscheinlichkeit einer direkten militärischen Konfrontation."

Eine Lösung aber müsse rasch gefunden werden, drängen Hilfsorganisationen wie Vereinte Nationen. Der Generalsekretär der UN, António Guterres, hat vor einem "Orkan des Hungers" gewarnt, wenn das ukrainische Getreide nicht exportiert wird. Die 41 am wenigsten entwickelten Länder der Welt importieren ein Drittel ihres Weizens aus der Ukraine und Russland. Steigende Lebensmittelpreise haben die Inflation in Ägypten bereits auf den höchsten Stand seit Mitte 2019 getrieben.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Lisa Becke, Daniel Mützel
EUFrankreichLitauenOdessaRusslandUkraineWladimir Putin
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website