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Nahost-Krieg | Iran-Angriff: Frankreich offenbar an Abwehr-Aktion beteiligt


Newsblog zur Krise in Nahost
Frankreich offenbar an Abwehr-Aktion beteiligt


Aktualisiert am 14.04.2024Lesedauer: 49 Min.
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Aufnahmen zeigen Raketeneinschläge in Israel. (Quelle: t-online)

Der Iran schießt Drohnen und Raketen auf Israel. Bundeskanzler Scholz verurteilt den Angriff. Mehr Informationen im Newsblog.

Der Iran hat in der Nacht Israel mit Drohnen und Raketen angegriffen. Israel hat mittlerweile Entwarnung gegeben. Einen Überblick finden Sie hier.

Experte: "Dieses Regime will vor allem eins"

13.30 Uhr: Der Iran attackierte Israel, zum ersten Mal direkt. Nun droht eine israelische Gegenreaktion. Experte Richard C. Schneider schätzt die Lage ein.

Iranischer Geheimdienst warnt vor pro-israelischen Posts

13.20 Uhr: Der Geheimdienst der Revolutionsgarden warnt vor pro-israelischen Beiträgen iranischer Nutzer in sozialen Medien. Dies berichten staatliche Medien in der Islamischen Republik. Hintergrund sind einige Einträge in sozialen Netzwerken, die offenbar von Iranern in In- und Ausland stammen und in denen Israel unterstützt wird.

Medien: Der Iran bestellt deutschen Botschafter ein

12.12 Uhr: Das Außenministerium des Iran hat laut einem iranischen Medienbericht die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens einbestellt. Es gehe darum, deren "unverantwortliche Haltung" hinsichtlich des iranischen Vergeltungsschlags gegen Israel zu hinterfragen, heißt es in dem Bericht.

Irans Präsident Raisi warnt Israel vor "unbesonnenem Verhalten"

11.41 Uhr: Irans Revolutionsgarden haben nach den Worten von Präsident Ebrahim Raisi dem Erzfeind Israel eine "Lektion" erteilt. "Die Bestrafung des Aggressors, die das aufrichtige Versprechen des mächtigen und weisen Führers der Islamischen Revolution war, hat sich erfüllt", sagte Raisi laut einer Mitteilung des Präsidialamts. Gleichzeitig warnte Raisi auch Israels Verbündete vor Gegenangriffen: "Wir raten den Anhängern des Besatzungsregimes, diese verantwortungsvolle und verhältnismäßige Aktion der Islamischen Republik Iran zu würdigen." Und weiter: "Wenn das zionistische Regime oder seine Unterstützer unbesonnenes Verhalten an den Tag legen, werden sie eine entschiedene und sehr viel stärkere Antwort erhalten."

"Iron Dome": So funktioniert Israels Raketenabwehr

Der israelische "Iron Dome" – zu Deutsch "Eiserne Kuppel" – ist der Schutzschild des Landes gegen Raketenangriffe. Diese Videografik zeigt die Funktionsweise:

Video | "Iron Dome": So funktioniert Israels Raketenabwehr
Quelle: Glomex

Geheimdienst-Kreise: Die meisten Drohnen über Syrien abgeschossen

10.47 Uhr: Die meisten der iranischen Drohnen sind nach Angaben aus Geheimdienstkreisen über Syrien abgeschossen worden. Israelische und amerikanische Jets hätten sie abgefangen, bevor sie ihre Ziele in Israel erreichen konnten, sagen zwei Mitarbeiter westlicher Geheimdienste zur Nachrichtenagentur Reuters. Die vom Iran gestarteten Flugkörper seien über Südsyrien, dem syrischen Teil der Golanhöhen und in Ostsyrien entlang der Grenze zum Irak geflogen.

Frankreich offenbar an Abwehraktion beteiligt

10.43 Uhr: Israel dankt Frankreich für Hilfen bei der Abwehr des iranischen Angriffs. "Frankreich verfügt über sehr gute Technologie, Jets, Radar – und ich weiß, dass sie zur Überwachung des Luftraums beigetragen haben", sagt der Sprecher der israelischen Armee. Er erklärt, nichts Genaues darüber zu wissen, ob französische Jets von Iran abgefeuerte Raketen abgeschossen hätten.

Iran: Alle Ziele durch Angriff auf Israel erreicht

10.23 Uhr: Der Iran hat nach eigenen Angaben all seine Ziele durch den Angriff mit Drohnen und Raketen auf Israel erreicht. Armeechef Mohammed Bagheri sagte im iranischen Fernsehen: "Die Operation 'Ehrliches Versprechen' ist zwischen gestern Abend und heute früh mit Erfolg ausgeführt worden und hat all ihre Ziele erreicht." Der Iran hatte in der Nacht mehr als 300 Drohnen und Raketen auf Israel abgefeuert, fast alle wurden abgefangen.

Emirates Airlines streicht Flüge in der Region

9.36 Uhr: Die Fluglinie Emirates Airlines aus dem Emirat Dubai streicht einige Flüge. Andere würden umgeleitet, gibt ein Konzernsprecher bekannt. Man beobachte die Lage sehr genau und unternehme alle Anstrengungen, um die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich zu halten.

Italien kündigt G7-Konferenz für den Nachmittag an

9.35 Uhr: Die Staats- und Regierungschefs der G7-Länder werden am Sonntagnachmittag über den iranischen Angriff auf Israel und die Konsequenzen beraten. Die italienische G7-Präsidentschaft gab bekannt, dass dazu eine Videokonferenz für den frühen Nachmittag einberufen worden sei. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist derzeit zu Besuch in China.

Jordanien: Haben in der Nacht Flugkörper abgefangen

9.34 Uhr: Die jordanische Armee hat in der vergangenen Nacht Flugkörper abgefangen. Das teilt das Kabinett in Amman mit. Die Objekte seien in den jordanischen Luftraum eingedrungen. Einige Trümmer seien in mehreren Orten aufgeschlagen. Menschen seien nicht verletzt worden. An Gebäuden seien keine großen Schäden registriert worden.

Argentiniens Präsident bricht Auslandsreise ab

9.32 Uhr: Argentiniens Präsident Javier Milei bricht wegen der iranischen Luftangriffe auf Israel eine Auslandsreise ab. Er fliege aus den USA am Sonntag nach Argentinien zurück und nicht wie ursprünglich geplant nach Dänemark weiter, teilte sein Büro mit. "In Anbetracht der jüngsten Ereignisse im Nahen Osten mit der iranischen Offensive gegen Israel" wolle Milei einen Krisenstab bilden und sich mit verschiedenen Präsidenten westlicher Länder in Verbindung setzen, um Maßnahmen zu koordinieren.

Krisenstab der Bundesregierung einberufen

9.01 Uhr: Nach dem groß angelegten Luftangriff des Iran auf Israel kommt am Vormittag in Berlin der Krisenstab der Bundesregierung zusammen. Das Gremium werde wegen des iranischen Angriffs unter Leitung von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) im Auswärtigen Amt tagen, hieß es aus dem deutschen Außenministerium. Es besteht große Sorge vor einem Flächenbrand in der Nahostregion. Wie Israel auf den Angriff reagieren wird, ist unklar.

Sorge vor Flächenbrand: Die Reaktionen im Überblick

8.04 Uhr: Nach dem iranischen Angriff auf Israel steigt die Sorge vor einer weiteren Eskalation. Israel diskutiert weitere Maßnahmen, China zeigt sich besorgt, die USA rufen ein G7-Treffen ein. Die Reaktionen um Überblick.


Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters
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