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Donald Trump räumt russische Einmischung in US-Wahl ein

"Versprecher" bei Putin-Gipfel  

Trump räumt russische Einmischung in US-Wahl ein

17.07.2018, 22:01 Uhr | dpa

Donald Trump räumt russische Einmischung in US-Wahl ein. Donald Trump: Der US-Präsident räumt nun doch ein, dass sich Russland in den letzten amerikanischen Wahlkampf ums Weiße Haus eingemischt habe. (Quelle: AP/dpa/Alexander Zemlianichenko)

Donald Trump: Der US-Präsident räumt nun doch ein, dass sich Russland in den letzten amerikanischen Wahlkampf ums Weiße Haus eingemischt habe. (Quelle: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa)

Donalds Trumps Treffen mit Kremlchef Putin hat in den USA für Empörung gesorgt. Jetzt reagiert der US-Präsident und schenkt den eigenen Geheimdiensten Glauben.

Nach vernichtender Kritik wegen seiner Haltung beim Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass sich Russland in die US-Wahl 2016 eingemischt hat. "Ich akzeptiere die Schlussfolgerung unserer Geheimdienste, dass eine Einmischung Russlands bei der Wahl 2016 stattgefunden hat", sagte Trump am Dienstag im Weißen Haus in Washington. Trump stellte klar, er habe sich bei der Pressekonferenz mit Putin am Vortag falsch ausgedrückt - und das genaue Gegenteil gemeint.

Mit Blick auf den Vorwurf, Russland habe sich in die US-Wahl eingemischt, hatte Trump beim Gipfel am Montag gesagt: "Ich sehe keinen Grund, warum es (Russland) wäre." Am Dienstag stellte er klar, er habe nach einer Durchsicht der Abschrift seiner Aussagen gemerkt, dass er sich versprochen habe. "Der Satz hätte lauten sollen: "Ich sehe keinen Grund, warum es nicht Russland wäre".

"Ein weiteres Zeichen der Schwäche"

Beim Gipfel hatte Trump Putins Dementi allerdings noch als "extrem stark und kraftvoll" bezeichnet. Der US-Präsident hatte sich damit öffentlich gegen die Einschätzung seiner eigenen Geheimdienste und Ermittlungsbehörden gestellt, die eine russische Einmischung für erwiesen halten.

Der Oppositionsführer im US-Senat, der Demokrat Chuck Schumer, teilte am Dienstag mit Blick auf Trumps neue Aussagen mit: "Es ist 24 Stunden zu spät, und am falschen Ort. Wenn der Präsident (Trump) Präsident Putin nicht direkt sagen kann, dass er Unrecht hat und wir Recht und dass unsere Geheimdienste Recht haben, ist es ineffektiv und schlimmer, ein weiteres Zeichen der Schwäche."

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