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Putin: Russland will Pariser Klimaabkommen umsetzen

Putin überrascht bei G20-Gipfel  

Russland will Pariser Klimaabkommen umsetzen

29.06.2019, 15:53 Uhr | dpa

Putin: Russland will Pariser Klimaabkommen umsetzen. Wladimir Putin auf dem G20-Gipfel in Osaka: Der russische Präsident sieht die Klimakrise  als "ernste Herausforderung für uns alle".  (Quelle: AP/dpa/Alexander Zemlianichenko)

Wladimir Putin auf dem G20-Gipfel in Osaka: Der russische Präsident sieht die Klimakrise als "ernste Herausforderung für uns alle". (Quelle: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa)

Noch vor zwei Jahren behauptete Putin, die Erderhitzung sei ein natürlicher Prozess. Inzwischen hat der russische Präsident seine Meinung geändert und will den Klimaschutz unterstützen – denn er sorgt sich um sein Land.

Russland wird in Kürze das Klimaschutzabkommen von Paris ratifizieren. Das kündigte Präsident Wladimir Putin am Samstag der Agentur Interfax zufolge vor Journalisten beim G20-Gipfel in der japanischen Stadt Osaka an. "Bei uns in Russland vollzieht sich die Erwärmung doppelt so schnell wie sonst auf der Erde. Das ist eine ernste Herausforderung für uns alle, wir sollten das begreifen", sagte der Kremlchef. Ein Problem sei etwa das Auftauen der Permafrostböden in Sibirien, wo es viele bewohnte Gebiete gebe.

Sein Land werde sich an alle Vorgaben des 2015 in Paris beschlossenen Abkommens halten, um auf die klimatischen Veränderungen zu reagieren, sagte Putin. Mit Ausnahme der USA habe es auch bei dem Gipfeltreffen der 20 führenden Industrienationen in Osaka ein Bekenntnis zu den Klimaschutzzielen gegeben. Gleichwohl sehe er auch auf US-Seite eine Bereitschaft, sich mit ökologischen Fragen auseinandersetzen.
 

 
Dagegen hatte Trump in Osaka auf einer Pressekonferenz seine Umweltpolitik verteidigt. Die USA wollen sich nicht an das Pariser Abkommen halten. Es sieht vor, die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, möglichst sogar auf 1,5 Grad. Zu Begrenzung des klimaschädlichen Ausstoßes von Kohlendioxid soll jedes Land einen Beitrag leisten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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