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Israel: Minister will eine Million neue Siedler

Von afp
Aktualisiert am 08.01.2020Lesedauer: 2 Min.
Naftali Bennett (r.) während eines Besuchs beim Militär: "Unser Ziel ist, dass binnen eines Jahrzehnts eine Million israelische Bürger in Judäa und Samaria leben."
Naftali Bennett (r.) während eines Besuchs beim Militär: "Unser Ziel ist, dass binnen eines Jahrzehnts eine Million israelische Bürger in Judäa und Samaria leben." (Quelle: imago-images-bilder)
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Seit über 50 Jahren ist das Westjordanland von Israel besetzt. Die israelischen Siedlungen in diesem Gebiet sorgen seitdem immer wieder für Konflikte – in Zukunft soll die Zahl der Siedler drastisch erhöht werden.

Der israelische Verteidigungsminister Naftali Bennett will die Zahl der jüdischen Siedler im von Israel besetzten Westjordanland binnen zehn Jahren auf rund eine Million erhöhen. "Unser Ziel ist, dass binnen eines Jahrzehnts eine Million israelische Bürger in Judäa und Samaria leben", sagte Bennett am Mittwoch bei einer Konferenz zum Kurswechsel in der US-Nahostpolitik. Damit würde sich die Zahl von derzeit rund 400.000 Siedlern mehr als verdoppeln.

Die USA hatten im November in einem Bruch mit ihrer bisherigen Haltung erklärt, sie betrachteten die jüdischen Siedlungen im Westjordanland nicht länger als völkerrechtswidrig. An der Konferenz in Jerusalem am Mittwoch nahmen neben Verteidigungsminister Bennett auch Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sowie der US-Botschafter in Israel, David Friedman, teil.

"Wir sind keine Besatzer"

Bennett wies dabei die Einstufung der Palästinensergebiete als "besetzt" zurück. Auch Netanjahu betonte: "Wir sind keine Besatzer in unserem Heimatland, wir sind keine Besatzer in unserem eigenen Land, wir sind nicht wie die Belgier im Kongo."

Ein Palästinenser an einer Mauer im Westjordanland: Die Sicherheitslage in dem Gebiet ist angespannt.
Ein Palästinenser an einer Mauer im Westjordanland: Die Sicherheitslage in dem Gebiet ist angespannt. (Quelle: Debbie Hill/imago-images-bilder)
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Die Palästinensische Autonomiebehörde kritisierte die Äußerungen scharf. Diese seien rassistisch und "spiegeln die jüdisch-kolonialistische Natur des 'Deals des Jahrhunderts' wider", erklärte das palästinensische Außenministerium in Anspielung auf den bislang nicht veröffentlichten Nahost-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump.

Mitte November hatte US-Außenminister Mike Pompeo erklärt, nach sorgfältiger Prüfung "aller Seiten" der juristischen Debatte sei seine Regierung zu dem Schluss gelangt, dass die jüdischen Siedlungen in dem Palästinensergebiet nicht grundsätzlich im Widerspruch zum internationalen Recht stünden.

Vereinte Nationen sehen Siedlungen weiter als rechtswidrig

Mit seinen Äußerungen hatte Pompeo eine wichtige Wende in der US-Nahostpolitik verkündet. Bislang galt für Washington zumindest theoretisch eine Expertise des US-Außenministeriums von 1978 als maßgebend, wonach die Errichtung jüdischer Siedlungen in den israelisch besetzten Palästinensergebieten einen Bruch des Völkerrechts darstellt.

Auch die Vereinten Nationen sehen die Siedlungen als rechtswidrig an. Von weiten Teilen der internationalen Staatengemeinschaft werden sie als großes Hindernis im Nahost-Friedensprozess betrachtet. Die vierte Genfer Konvention verbietet ausdrücklich die Umsiedlung von Zivilisten in besetzte Gebiete.

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  • Sophie Loelke
Von Arno Wölk, Sophie Loelke
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