t-online - Nachrichten für Deutschland
Such Icon
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



Menü Icon
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such Icon
HomePolitikAuslandInternationale Politik

Nach EU-Gipfel: Türkei hält EU-Beschlüsse für "großen Fehler"


Nach EU-Gipfel
Türkei hält EU-Beschlüsse für "großen Fehler"

Von afp, rtr, mam

25.06.2021Lesedauer: 1 Min.
Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres (l), und der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel: Die EU will mit der Türkei zunächst keine Gespräche wegen der Modernisierung der Zollunion führen.Vergrößern des BildesGeneralsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres (l), und der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel: Die EU will mit der Türkei zunächst keine Gespräche wegen der Modernisierung der Zollunion führen. (Quelle: ohn Thys, Pool Photo via AP/ap-bilder)
Auf Facebook teilenAuf x.com teilenAuf Pinterest teilen
Auf WhatsApp teilen

Während Frankreichs Präsident Emmanuel Macron positiv auf die europäisch-türkischen Beziehungen blickt, ist die Türkei enttäuscht. Ankara hat sich mehr von den Beschlüssen des EU-Gipfels erhofft.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine Entspannung in den Beziehungen der EU zur Türkei festgestellt. "Die Spannungen haben in den vergangenen Wochen abgenommen", sagte Macron am Freitag auf einer Pressekonferenz. "Wir werden den Sommer über weiter wachsam sein" ergänzte er. "Aber wir werden auch die Zusammenarbeit wiederaufnehmen."

Die Türkei hingegen hat enttäuscht auf die Beschlüsse des EU-Gipfels reagiert. Die Erklärung sei "weit hinter dem zurückgeblieben, was erwartet oder notwendig war", erklärte das Außenministerium am Freitag in Ankara. Es fügte hinzu, die Türkei habe ihrerseits "mehr als ihren Teil" zum Abbau von Spannungen und der Wiederaufnahme des Dialogs und der Zusammenarbeit beigetragen.

Türkisches Außenministerium spricht von "großem Fehler"

Bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel am Donnerstag hatten die Staats- und Regierungschefs zwar die Deeskalation im Gasstreit im Mittelmeer gewürdigt. Zugleich äußerten sie ihre "Besorgnis" über die Untergrabung der Rechtsstaatlichkeit in der Türkei. Sie einigten sich zwar auf weitere Hilfen in Höhe von drei Milliarden Euro für Syrien-Flüchtlinge in der Türkei, verzichteten aber auf konkrete Zusagen bei dem mit dem ursprünglichen Flüchtlingspaket eingegangenen Versprechen, Gespräche über eine Modernisierung der Zollunion mit der Türkei aufzunehmen.

Das türkische Außenministerium sprach nun von "Verzögerungstaktik und Mangel an gutem Willen". Die Zusammenarbeit bei der Migration allein auf ihre "finanziellen Aspekte" zu reduzieren, sei "ein großer Fehler".

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP, Reuters
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

t-online - Nachrichten für Deutschland


TelekomCo2 Neutrale Website