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Nahe Nordkorea: US-Bomber proben den Ernstfall


Provokation mit Kampfflugzeugen
US-Bomber proben nahe Nordkorea den Ernstfall

Von reuters, dpa, jmt, pdi

Aktualisiert am 11.10.2017Lesedauer: 2 Min.
Drei südkoreanische F-15-Kampfflugzeuge bei einem Manöver mit einem B-1B-Bomber der USA.Vergrößern des BildesDrei südkoreanische F-15-Kampfflugzeuge bei einem Manöver mit einem B-1B-Bomber der USA. (Quelle: dpa-bilder)
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US-Bomber haben zusammen mit japanischen und südkoreanischen Flugzeugen einen Übungsflug in der Nähe der koreanischen Halbinsel absolviert. Unterdessen haben nordkoreanische Hacker offenbar geheime Pläne Südkoreas erbeutet.

Das teilte das US-Militär auf seiner Website mit. Die strategischen B1B-Langstreckenbomber seien von je zwei F-15-Jagdflugzeugen der japanischen und südkoreanischen Luftstreitkräfte begleitet worden. Mit der Übung sei die "unerschütterliche Bündnistreue" der USA zum Erhalt von Sicherheit und Stabilität der Region demonstriert worden.

Schon im September hatten die USA B1B-Bomber zu sogenannten Abschreckungsübungen nach Südkorea geschickt. Damals wurden Bombenabwürfe an der Grenze zu Nordkorea simuliert.

US-Präsident Donald Trump hat außerdem mit seinen Beratern über die Optionen seines Landes im Konflikt gesprochen. Trump sei von Verteidigungsminister James Mattis und Generalstabschef Joseph Dunford sowie weiteren Mitgliedern seines nationalen Sicherheitsteams über die Möglichkeiten unterrichtet worden, teilte das US-Präsidialamt mit. Es sei zum einen darum gegangen, wie auf die nordkoreanischen Aggressionen reagiert werden könne. Zum anderen sei auch diskutiert worden, wie die Regierung Nordkoreas davon abgehalten werden könne, die USA und seine Verbündeten mit Atomwaffen zu bedrohen.

Angriffspläne geklaut

Zuvor wurde bekannt, dass nordkoreanische Hacker laut einem Medienbericht zufolge vertrauliche Daten des südkoreanischen Militärs erbeutet haben. Darunter auch den "Operationsplan 5015". Der Plan für den Kriegsfall soll detaillierte Abläufe für einen sogenannten Enthauptungsschlag gegen die Führung in Pjöngjang enthalten.

Die Angreifer hätten bei der Attacke im September 2016 insgesamt Daten im Volumen von 235 Gigabyte erbeutet, sagte der sükoreanische Abgeordnete Rhee Cheol Hee und berief sich dabei auf Informationen aus Militärkreisen. Der erbeutete "Operationsplan 5015" sei der aktuelle us-südkoreanische Plan für den Kriegsfall mit Nordkorea.

Der Norden habe den Vorwurf zurückgewiesen, so Rhee weiter. Nordkorea steht seit Langem im Verdacht, zahlreiche Cyberangriffe vorgenommen zu haben. Die Führung in Pjöngjang, die wegen ihrer Raketen- und Atomtests international in der Kritik steht, weist dies stets zurück. US-Präsident Donald Trump hat im Streit über das Raketenprogramm Nordkorea wiederholt gedroht und angedeutet, dass er auch an eine militärische Aktion denkt.

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