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Trump kündigt "größte Sanktionen aller Zeiten" an

Wegen Kims Atomtests  

Trump kündigt "größte Sanktionen aller Zeiten" an

23.02.2018, 18:04 Uhr | AP, dpa

Trump kündigt "größte Sanktionen aller Zeiten" an. US-Präsident Donald Trump bei einer Konferenz: Neue Sanktionen gegen Nordkorea sollen dem Atomprogramm des Landes den Gar ausmachen.  (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

US-Präsident Donald Trump bei einer Konferenz: Neue Sanktionen gegen Nordkorea sollen dem Atomprogramm des Landes den Gar ausmachen. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Kein Geld – keine Raketen: So will US-Präsident Trump das nordkoreanische Atomprogramm stoppen. Helfen soll dabei auch seine Tochter Ivanka.  

US-Präsident Donald Trump will am Freitag "das größte Bündel neuer Sanktionen aller Zeiten" gegen Nordkorea verkünden. Wie die Nachrichtenagentur AP aus Washingtoner Kreisen erfuhr, sollen die Strafmaßnahmen nordkoreanische Quellen zur Beschaffung von Geld und Brennstoffen treffen und so den Druck auf die Finanzierung des Atom- und Raketenprogramm Pjöngjangs verstärken. 

Zwar ist die Zahl der ins Visier genommenen Firmen hoch, doch dürften die wirtschaftlichen Auswirkungen geringer sein als bei früheren Sanktionsmaßnahmen. Diese hatten deutlich größere Finanz- und Geschäftsnetze in China und Russland zum Ziel, die mit Nordkorea Handel treiben.

Der UN-Sicherheitsrat verhängte im vergangenen Jahr drei Sanktionsrunden gegen Pjöngjang, um das Land von Einnahmen und Ressourcen für die Entwicklung atomarer und ballistischer Raketen abzuschneiden.

"Maximalen Druck aufbauen"

Das Finanzministerium erklärte, es würden US-Transaktionen mit neun Reedereien aus China, Hongkong, Singapur und Panama sowie mit neun ihrer Schiffe verboten. Zudem wurden 16 nordkoreanische Reedereien und 19 ihrer unter nordkoreanischer Flagge fahrenden Schiffe auf eine Schwarze Liste gesetzt. Ferner traf der Bann einen Taiwaner und zwei Firmen, die er besitzt oder kontrolliert. Er soll unter anderem nordkoreanische Kohleexporte koordiniert haben.

US-Vizepräsident Mike Pence hatte zum Beginn der Olympischen Spiele in Südkorea vor zwei Wochen die "härtesten und aggressivsten" Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea angekündigt.

Trumps Tochter Ivanka sagte am Freitag in Seoul bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In, sie wolle ihren Besuch zum Abschluss der Olympischen Winterspiele nutzen, um maximalen Druck auf Nordkorea auszuüben, von seinem Atomprogramm abzulassen. Ivanka Trump leitet die US-Delegation bei der Schlussfeier in Pyeongchang an diesem Wochenende.

Zum Anlass der Olympischen Spiele war es zu einer überraschenden Annäherungspolitik zwischen Nord- und Südkorea gekommen. Es gibt aber Befürchtungen, dass die Spannungen wieder aufflammen, wenn die Winterspiele am Sonntag und die anschließenden Paralympischen Spiele am 18. März beendet sind. Danach wollen die USA und Südkorea auch mitteilen, wann sie die Militärmanöver wieder aufnehmen werden, die wegen Olympia zunächst verschoben worden waren.

Verwendete Quellen:
  • ap
  • dpa

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