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Erklärung von Putin: Russland will Verdächtige im Fall Skripal gefunden haben

Erklärung von Putin  

Russland will Verdächtige im Fall Skripal gefunden haben

12.09.2018, 13:52 Uhr | dpa, AFP

Erklärung von Putin: Russland will Verdächtige im Fall Skripal gefunden haben. Wladimir Putin: Der russische Präsident will die zwei Verdächtigen im Fall Skripal gefunden haben.   (Quelle: Reuters/Sergei Bobylyov/TASS Host Photo Agency/Pool)

Wladimir Putin: Der russische Präsident will die zwei Verdächtigen im Fall Skripal gefunden haben. (Quelle: Sergei Bobylyov/TASS Host Photo Agency/Pool/Reuters)

Großbritannien sucht zwei Russen, die Sergej Skripal und dessen Tochter vergiftet haben sollen. Putin behauptet nun: Wir haben sie gefunden. Nur seien sie weder kriminell noch Militärangehörige.

Moskau will die zwei von Großbritannien im Skripal-Fall gesuchten Russen ausfindig gemacht haben. Allerdings wies der russische Präsident Wladimir Putin Beschuldigungen gegen die Verdächtigten zurück. "Wir wissen, wer diese Leute sind. Wir haben sie gefunden", sagte Putin beim Fernöstlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok.

"Ich kann versichern, es gibt nichts außergewöhnliches und kriminelles (an ihnen)", sagte er der Agentur Tass zufolge. Es handle sich um Zivilisten, nicht um Militärangehörige. Putin wies damit den Vorwurf Londons zurück, die Männer seien Agenten des russischen Militärgeheimdienstes. Moskau weist jede Verantwortung für den Anschlag zurück.

Putin appellierte an die beiden gesuchten Männer, sich an die Medien zu wenden. "Ich hoffe, sie erscheinen von selbst und erzählen von sich."

Fahndungsfotos: Diese Bilder zeigen die Hauptverdächtigen im Fall Skripal, Alexander Petrow und Ruslan Boschirow. (Quelle: Reuters/Metropolitan Police)Fahndungsfotos: Diese Bilder zeigen die Hauptverdächtigen im Fall Skripal, Alexander Petrow und Ruslan Boschirow. (Quelle: Metropolitan Police/Reuters)

Vor einer Woche hatten die britischen Behörden zwei russische Agenten für den Giftanschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal und dessen Tochter Julia verantwortlich gemacht. Fahndungsfotos und Namen wurden veröffentlicht. Auch Deutschland hat seine Unterstützung für Großbritannien in dem Fall bekräftigt.



Premierministerin Theresa May zufolge sollen die mutmaßlichen Täter Mitglieder des russischen Militärgeheimdienstes GRU sein, für den auch Skripal einst tätig war. Sie machte erneut den Kreml für den Anschlag verantwortlich.

Vater und Tochter Skripal waren am 4. März bewusstlos auf einer Parkbank in der südenglischen Kleinstadt Salisbury entdeckt worden. Sie waren mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden. Der Fall löste eine schwere diplomatische Krise aus.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP

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