Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Israel greift iranische Ziele in Syrien an – offenbar viele Tote

Von dpa, rtr, dru

13.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Militärfahrzeug im Fadenkreuz der Israelischen Luftwaffe (Archivbild): Bei einer Reihe von Luftangriffen in Syrien soll Israel Teheran-treue Milizen unter Feuer genommen haben.
Militärfahrzeug im Fadenkreuz der Israelischen Luftwaffe (Archivbild): Bei einer Reihe von Luftangriffen in Syrien soll Israel Teheran-treue Milizen unter Feuer genommen haben. (Quelle: Israel Defence Force/Reuters-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextAntonow verlegt Basis nach LeipzigSymbolbild für einen TextStein-Anschlag auf RegionalzugSymbolbild für einen TextPolizeieinsatz wegen Spinne auf AutobahnSymbolbild für einen TextFrau stirbt bei Selfie vor WasserfallSymbolbild für einen TextHier ziehen heftige Unwetter aufSymbolbild für einen TextSchauspielerin Klara Höfels ist totSymbolbild für einen TextDecathlon ruft Rettungsweste zurückSymbolbild für einen TextAufsteiger bietet Krankschreibung für FansSymbolbild für einen TextDFB-Talent vor MillionenwechselSymbolbild für einen TextUmut Kekilli hat sich verlobtSymbolbild für einen Watson TeaserLewandowski-Nachfolger? Bayern will Bundesliga-Star

Der Iran versucht seit langem, seinen Einfluss im Bürgerkriegsland Syrien auszudehnen. Das Nachbarland Israel will das verhindern und hat Berichten zufolge Armee-Stellungen und Waffenlager angegriffen.

Bei schweren, mutmaßlich israelischen Luftangriffen im Bürgerkriegsland Syrien sind nach Angaben von Aktivisten Dutzende regierungstreue Kämpfer ums Leben gekommen. Die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete am Mittwoch 57 Tote. Die Menschenrechtsbeobachter sitzen in England und beziehen ihre Angaben über ein Netz von Informanten in Syrien. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Die Flugzeuge hätten im Osten Syriens Stellungen der Armee und verbündeter Milizen bombardiert, darunter auch Waffenlager, teilten die Aktivisten mit. In westlichen Geheimdienstkreisen war nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters von einem der größten israelischen Einsätze in Syrien seit mehreren Monaten die Rede. Die Luftangriffe hätten ein großes Gebiet abgedeckt, der Fokus habe auf Al-Bukamal an der Grenze zum Irak gelegen. Durch den Ort verläuft die wichtigste Landverbindung für iranische Waffenlieferungen nach Syrien.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete ebenfalls von Angriffen auf den Grenzort. Zudem seien Ziele in der Stadt Dair al-Saur bombardiert worden. Angaben zu Opfern machte Sana nicht. Von israelischer Seite gab es keine Stellungnahme – wie üblich in solchen Fällen.

Iran will Einfluss in Syrien ausbauen

Insgesamt flog die israelische Luftwaffe laut Beobachtungsstelle 18 Angriffe. Bei den Toten handele es sich um 14 Soldaten und 43 Anhänger verbündeter Milizen, darunter Kämpfer aus dem Irak und Afghanistan. Die bewaffneten Gruppen, vorneweg die libanesische Hisbollah, werden vom Iran unterstützt und kämpfen im syrischen Bürgerkrieg an der Seite der Regierungstruppen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Karte zeigt: Hier ziehen heftige Unwetter auf


Die israelische Luftwaffe greift regelmäßig Ziele im Nachbarland an. Nach Armeeangaben wurden dort etwa im vergangenen Jahr 50 Ziele bombardiert. Die Angriffe dienen dazu, den iranischen Einfluss in Syrien zurückdrängen. Teheran sieht in Israel einen Erzfeind und ist zugleich ein wichtiger Verbündeter der syrischen Regierung.

Weitere Artikel

Amtsenthebung in der US-Geschichte
Ein 145 Jahre alter Fall wird zum Problem für Donald Trump
Donald Trump: Er ist der erste US-Präsident, der sich gleich zweimal einem Amtsenthebungsverfahren stellen muss.

Vorhaben von Friedrich Merz
"Jungen Menschen einen neuen Generationenvertrag anbieten"
Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz: "Bereit sein, weiterhin die Führung zu übernehmen"

Nach Mordanschlag
Kremlkritiker Nawalny kehrt nach Russland zurück
Alexej Nawalny: Der Kremlgegner kehrt in seine Heimat zurück. (Archivbild)


Teheran versucht zugleich, seine militärischen Stellungen in Syrien weiter auszubauen, um Israel unter Druck zu setzen. Der Iran besitzt auch in den Nachbarländern Irak und Libanon großen politischen und militärischen Einfluss. In Syrien trug Irans Hilfe entscheidend dazu bei, dass die Anhänger von Machthaber Baschar al-Assad große Teile des Landes wieder unter Kontrolle bringen konnten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Patrick Diekmann
  • Marc von Lübke-Schwarz
Von Patrick Diekmann und Marc von Lüpke
IrakIranIsraelLuftwaffeSyrien
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website