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EU-Parlamentarier: Fl├╝chtlingswelle darf sich nicht wiederholen

Von dpa
Aktualisiert am 24.08.2021Lesedauer: 1 Min.
Aus Kabul evakuierte Menschen in einer Notunterkunft: "Es muss ein balancierter Weg sein: Hilfsbereitschaft, aber nicht naiv zu sein", so Weber.
Aus Kabul evakuierte Menschen in einer Notunterkunft: "Es muss ein balancierter Weg sein: Hilfsbereitschaft, aber nicht naiv zu sein", so Weber. (Quelle: Matthias Rietschel/Reuters-bilder)
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Nach der ├ťbernahme Afghanistans durch die Taliban sprechen einige Politiker von einer Fl├╝chtlingssituation wie 2015. So auch der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber.

Bei der Aufnahme afghanischer Fl├╝chtlinge fordert der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, feste Kontingente f├╝r einzelne EU-Staaten. Zugleich m├╝ssten die Menschen, die nach Europa kommen, auch ├╝berpr├╝ft werden, sagte der CSU-Politiker am Dienstag im Bayerischen Rundfunk.


So sah Afghanistan unter der Taliban-Herrschaft aus

Schon einmal herrschte die radikal-islamistische Terrormiliz ├╝ber Afghanistan. Mit ihrer Machtergreifung 1996 galten strenge Regeln f├╝r die Bewohner des Landes. Wer ihnen nicht folgte, wurde hart bestraft.
Stellungen der Regierungstruppen im Frontverlauf um Kabul: Sie wollten die Hauptstadt gegen die anr├╝ckende Taliban verteidigen.
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"Es muss ein balancierter Weg sein: Hilfsbereitschaft, aber nicht naiv zu sein." Er f├╝gte an: "Eine gro├če Fl├╝chtlingswelle, wie wir sie 2015 erlebt haben, darf es in der Form nicht wieder geben." Damals waren Hunderttausende Migranten, darunter viele Syrer, weitgehend unkontrolliert nach Deutschland eingereist.

Fl├╝chtlingsabkommen mit der T├╝rkei

Weber setzt dabei auch auf die Unterst├╝tzung der T├╝rkei. "Wir haben mit der T├╝rkei jetzt ein neues Fl├╝chtlingsabkommen vereinbart und da muss sie auch helfen, dass Grenzen ordentlich gesichert werden." Nach Webers Meinung sind nun auch Nachbarregionen wie Pakistan gefordert. "Und da ist Europa partnerschaftlich pr├Ąsent, dass wir auf den m├Âglichen Routen in der direkten Nachbarschaft vor Ort praktische Unterst├╝tzung jetzt schon bereitstellen."

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Weber sprach sich zugleich daf├╝r aus, mit den militant-islamistischen Taliban, die nun in dem Krisenstaat an der Macht sind, ├╝ber eine Verl├Ąngerung des internationalen Evakuierungseinsatzes zu verhandeln. Daran k├Ânnten auch die Taliban ein Interesse haben, sagte Weber. Insgesamt gehe es jetzt darum, "dass wir in der Evakuierung weiter Gas geben und Menschen retten".

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