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Handelskrieg: Donald Trump droht China mit Strafzöllen auf alle Importe


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Trump droht mit Strafzöllen auf alle chinesischen Importe

Von rtr
Aktualisiert am 20.07.2018Lesedauer: 2 Min.
US-Präsident Donald Trump will den Handesstreit mit China weiter eskalieren lassen. Im TV drohte er mit Strafzöllen auf alle chinesischen Produkte.
US-Präsident Donald Trump will den Handesstreit mit China weiter eskalieren lassen. Im TV drohte er mit Strafzöllen auf alle chinesischen Produkte. (Quelle: KEVIN DIETSCH)
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Der Handelskrieg zwischen den USA und China eskaliert. In einem TV-Interview drohte US-Präsident Trump an, Import-Zölle auf Waren im Wert von 500 Milliarden Dollar zu erheben.

US-Präsident Donald Trump geht im Zollstreit mit China bis an die Grenze. In einem am Freitag veröffentlichten TV-Interview drohte er damit, Zölle auf quasi alle chinesischen Einfuhren im Wert von 500 Milliarden Dollar zu erheben – 2017 importierte die USA Waren im Wert von 505 Milliarden Euro aus China.

Mit Blick auf das Handelsdefizit mit China sagte der Republikaner: "Die USA liegen gewaltig zurück." Er sei "bereit, bis 500 zu gehen". Im vergangenen Jahr lagen die chinesischen Ausfuhren in die USA bei eben diesen rund 500 Milliarden Dollar. Die USA haben bereits chinesische Importe im Wert von 34 Milliarden Dollar mit Sonderzöllen belegt, woraufhin die Volksrepublik gegen US-Einfuhren in gleicher Höhe Strafzölle verhängte.

Die Börsen reagierten mit Verlusten auf die Äußerungen. Auf die Möglichkeit angesprochen, dass die Aktienmärkte angesichts solch umfangreicher Maßnahmen nachgeben könnten, sagte Trump: "Wenn sie es tun, dann tun sie es." Die neue Drohung Trumps drückte an der Wall Street die US-Futures ins Minus. Der Dax in Frankfurt, der zuvor auf der Stelle trat, ebenfalls rutschte ab.

Trump hatte bereits in der Vergangenheit mit weiteren Zöllen gedroht, sollte China nicht sein Verhalten im Umgang mit geistigem Eigentum und bei Subventionen für die High-Tech-Industrie ändern. Trump hat bereits eine Liste von Produkten im Wert von 200 Milliarden Dollar erstellen lassen.

Handelskrieg mit der EU

Auch mit den Europäern liegt Trump im Streit. Die bereits verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium gelten auch für EU-Produkte. Zudem hat Trump damit gedroht, auch europäische Autos mit einem Einfuhrzoll von 20 Prozent zu belegen, sollte die EU ihre Handelsbarrieren nicht abbauen. Im Mai hatte die US-Regierung eine Untersuchung auf den Weg gebracht, ob die Autoimporte eine Bedrohung der nationalen Sicherheit darstellten. In dem Fall könnte sie Strafmaßnahmen verhängen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte für einen solchen Fall Gegenmaßnahmen der Europäischen Union an. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker werde bei seiner Reise nach Washington in der kommenden Woche Vorschläge unterbreiten, um einen Gesprächsprozess einzuleiten, mit dem die US-Zölle auf Autoimporte verhindert werden könnten.

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Verwendete Quellen
  • Reuters
  • Statista-Zahlen über US-Importe
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