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Trump verschaffte Schweigersohn Kushner wohl Zugang zu "Top Secret"-Infos

Bericht der "New York Times"  

Trump verschaffte Schwiegersohn "Top Secret"-Zugang

01.03.2019, 16:37 Uhr | rtr, t-online.de, jmt

Trump verschaffte Schweigersohn Kushner wohl Zugang zu "Top Secret"-Infos. Donald Trump mit Schwiegersohn und Berater: Nur durch den US-Präsidenten soll Jared Kushner eine Sicherheitsfreigabe erhalten haben. (Quelle: Getty Images/Chip Somodevilla)

Donald Trump mit Schwiegersohn und Berater: Nur durch den US-Präsidenten soll Jared Kushner eine Sicherheitsfreigabe erhalten haben. (Quelle: Chip Somodevilla/Getty Images)

Er habe nichts damit zu tun, dass sein Schwiegersohn nun Zugriff auf streng geheime Informationen der US-Regierung habe, hatte Trump neulich noch erklärt. Jetzt legt ein Bericht das genaue Gegenteil nahe.

US-Präsident Donald Trump hat der "New York Times" zufolge trotz Bedenken von Geheimdienstmitarbeitern seinem Berater und Schwiegersohn Jared Kushner Zugang zu streng geheimen Informationen verschafft. Trump habe eine entsprechende Freigabe für Kushner im Mai angeordnet, berichtete die Zeitung unter Berufung auf vier von dem Vorgang unterrichtete Personen.

Bedenken aufgrund von Geschäftsbeziehungen

Sowohl der Geheimdienst als auch Trumps Stabchef John Kelly und Justiziar Donald McGahn hatten unter anderem Anstoß an Kushners Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Regierungen und Investoren genommen, berichtete die "New York Times" – darunter Israel, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate. Zuletzt wurde über seine Nähe zu einem US-Atomdeal mit Saudi-Arabien spekuliert.


Die Anordnung des US-Präsidenten stehe im Widerspruch zu Erklärungen von Trump gegenüber der "New York Times", hieß es weiter: Er hatte im Januar in einem Interview erklärt, keine Rolle bei der Bewilligung gespielt zu haben. Dem Bericht nach wies er seinen damaligen Stabchef Kelly allerdings an, seinem Schwiegersohn die Freigabe zu erteilen. Das gehe auch aus einem internen Memo Kellys hervor. Präsidialamtssprecherin Sarah Sanders habe einen Kommentar zu dem Bericht abgelehnt. 

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