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Ukraine-Affäre: Donald Trumps Sondergesandter Kurt Volker tritt zurück

Ukraine-Affäre  

Trumps Sondergesandter tritt zurück

28.09.2019, 03:09 Uhr | fab, AFP, dpa

Ukraine-Affäre: Trumps Sondergesandter tritt zurück

Der sogenannte Ukraine-Skandal um Donald Trump hat nun auch erste personelle Konsequenzen. Der Sondergesandte für Kiew, Kurt Volker, tritt zurück. Zuvor hatte ihn der US-Kongress zur Befragung zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen den US-Präsidenten einbestellt. (Quelle: t-online.de)

Ukraine-Affäre: Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump tritt zurück. (Quelle: t-online.de)


In Donald Trumps Ukraine-Affäre gibt es den ersten Rücktritt: Der Sondergesandte für Kiew, Kurt Volker, nimmt seinen Hut – kurz bevor er vor dem Kongress aussagen soll.

Nach den Enthüllungen über das brisante Telefonat von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj ist der US-Gesandte für die Ukraine, Kurt Volker, zurückgetreten.

Rücktritt kurz nach Vorladung vor den Kongress

Volker habe seinen Rücktritt am Freitag (Ortszeit) eingereicht, nachdem der US-Kongress ihn zu einer Befragung für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump einbestellt habe, hieß es aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen. Zuvor hatten unter anderem der Fernsehsender CNN und die "New York Times" darüber berichtet.

Trump ist wegen der Enthüllungen über das brisante Telefonat mit Selenskyj massiv unter Druck geraten und steht im Verdacht des Amtsmissbrauchs. Die US-Demokraten kündigten wegen der Affäre eine offizielle Untersuchung zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten an.

In einem Schreiben von drei Ausschussvorsitzenden im Repräsentantenhaus an Außenminister Mike Pompeo hieß es am Freitag, Volker solle am 3. Oktober angehört werden. Die Ausschussvorsitzenden forderten Pompeo außerdem unter Strafandrohung dazu auf, bis zum 4. Oktober Dokumente für ihre Untersuchungen vorzulegen.

Trump hatte Selenskyj in dem Telefongespräch Ende Juli gedrängt, die ukrainischen Behörden sollten Ermittlungen gegen den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und dessen Sohn Hunter aufnehmen. Biden könnte bei der Präsidentenwahl im November 2020 für die Demokraten gegen Trump antreten, so dass kompromittierende Informationen Trump im Wahlkampf einen Vorteil verschaffen könnten.

Das Telefonat zwischen Trump und Selenskyj wurde durch die interne Beschwerde eines anonymen Geheimdienstmitarbeiters öffentlich. Trump weist alle Vorwürfe zurück und spricht von einer "Hexenjagd" gegen ihn.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa

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