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Erdogan kritisiert US-Resolution zu Völkermord an Armeniern

Von reuters, dpa
Aktualisiert am 30.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Das Kapitol in Washington: US-Abgeordnete haben ein deutliches Signal an die Türkei geschickt.
Das Kapitol in Washington: US-Abgeordnete haben ein deutliches Signal an die Türkei geschickt. (Quelle: J. Scott Applewhite/ap-bilder)
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Das US-Repräsentantenhaus hat die Massaker an den Armeniern im Ersten Weltkrieg offiziell als Völkermord eingestuft. Präsident Erdogan bezeichnete die Resolution als "größte Beleidigung unseres Volkes".

Das US-Repräsentantenhaus hat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich, während des Ersten Weltkrieges, mit überwältigender Mehrheit als Völkermord anerkannt. Die entsprechende Resolution wurde am Dienstag (Ortszeit) mit 405 zu 11 Stimmen angenommen. In ihr heißt es, die USA würden den Völkermord an den Armeniern anerkennen und die Tötung von 1,5 Millionen Armeniern durch das Osmanische Reich verurteilen. Die Türkei als Nachfolgerin des Osmanischen Reiches erklärte am Mittwoch, die Regierung und das Volk hielten die Resolution für "völlig null und nichtig".

Die Türkei gesteht zwar den Tod von 300.000 bis 500.000 Armeniern während des Krieges zu, weist aber die Einstufung als Völkermord strikt zurück. Während des Ersten Weltkrieges waren Armenier systematisch verfolgt worden und unter anderem auf Todesmärsche in die syrische Wüste geschickt worden. Historiker sprechen von Hunderttausenden bis zu 1,5 Millionen Opfern.

Türkei: "Bedeutungsloser politischer Schritt"

Das türkische Außenministerium erklärte der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge, die Resolution sei offenbar "für den inländischen Konsum verfasst und herausgegeben" worden und habe keine "historische oder rechtliche Grundlage". Sie sei rechtlich nicht bindend und ein "bedeutungsloser politischer Schritt". Sie richte sich nur an die armenische Lobby und anti-türkische Gruppen.

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Der Deutsche Bundestag hatte im Juni 2016 in einer Resolution ebenfalls von einem Völkermord an den Armeniern gesprochen. Auch Frankreich, Russland, die Schweiz und die Niederlande und mehr als ein Dutzend weiterer Staaten werten das Blutbad an den Armeniern als Völkermord. Die Südkaukasusrepublik Armenien fordert seit langem von der Türkei, die Gräueltaten als Genozid anzuerkennen.

Erdogan: "größte Beleidigung unseres Volkes"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die US-Resolution als wertlos bezeichnet. "Dieser Schritt hat absolut keinen Wert und wir erkennen ihn ohnehin nicht an", sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. "Dennoch bedauern wir, dass diese Verleumdung gegen unser Land in einem Parlament eines Landes angenommen wurde. Was ist das für eine Haltung?"

Weiter betonte Erdogan, dass im islamischen Glauben Genozid strikt verboten sei. "Diejenigen, die eine Vertreibung als Genozid darstellen, suchen einen Schuldigen", sagte er. Er betrachte die Resolution als "größte Beleidigung unseres Volkes". Das sei ein Schritt, der "allein aus innenpolitischen Erwägungen getroffen" wurde, sagte er.

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