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Donald Trumps Firma bittet US-Regierung um Hilfe: Mietnachlass oder Aufschub


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Trumps Firma bittet Trump-Regierung um Hilfe

Von dpa, pdi

Aktualisiert am 22.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Das Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump möchte für eines ihrer Hotels in der Corona-Krise weniger Miete zahlen.
Das Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump möchte für eines ihrer Hotels in der Corona-Krise weniger Miete zahlen. (Quelle: Reuters-bilder)
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Das Familienunternehmen von Donald Trump hat laut Medienberichten die US-Regierung in der Corona-Krise um einen Mietnachlass gebeten. Dabei geht es um Hunderttausende US-Dollar monatlich.

Das Familienunternehmen von US-Präsident Donald Trump hat sich Medienberichten zufolge wegen der Corona-Krise bei der von Trump geführten Regierung um einen Mietnachlass oder einen Aufschub bemüht. Es geht dabei um die rund 260.000 US-Dollar (240.000 Euro) Monatsmiete für das Trump International Hotel, das die Firma langfristig von der Regierung angemietet hat, wie die "New York Times" und die "Washington Post" am Dienstag (Ortszeit) übereinstimmend berichteten.

Trumps Sohn Eric, der die Geschäfte des Unternehmens führt, bestätigte demnach, dass die Firma mit der zuständigen Regierungsstelle GSA gesprochen habe. Es gehe nur darum, die gleichen Erleichterungen zu bekommen, die möglicherweise anderen Mietern der Bundesregierung gewährt würden, erklärte er den Zeitungen zufolge. "Behandelt uns genauso wie alle anderen", sagte Eric Trump demnach.

230 Mitarbeiter entlassen

Das Hotel mit gut 250 Zimmern leidet wie die gesamte Branche unter der Corona-Krise. Es befindet sich im Zentrum Washingtons in einem alten Postgebäude und war kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 eröffnet worden. Der "Washington Post" zufolge hat das Hotel wegen der Krise bereits mehr als 230 Mitarbeiter entlassen.

Auf die Entlassungen in seinen Hotels in Florida angesprochen, sagte Präsident Trump am Dienstagabend im Weißen Haus, das Unternehmen habe angesichts der angeordneten Corona-Schließungen keine andere Wahl. Es seien rund 750 Mitarbeiter betroffen. "Man kann nicht Hunderte Angestellte rumstehen haben, die nichts tun, weil es keine Kunden gibt", sagte Trump vor Journalisten. Die Entscheidungen würden aber von seinen Kindern getroffen, versicherte er.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Bastian Brauns
Von Bastian Brauns, Washington
Donald TrumpNew York TimesThe Washington Post

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