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Donald Trump: Deutschland hat mit US-Truppen Vermögen verdient

"Städte gebaut"  

Trump: Deutschland hat mit US-Truppen Vermögen verdient

05.08.2020, 17:51 Uhr | dpa

USA: Trump rechtfertigt Truppenabzug aus Deutschland

US-Präsident Donald Trump hat den Truppenabzug aus Deutschland gerechtfertigt. Die USA wollen nicht mehr "der Dumme" sein, so Trump. (Quelle: t-online.de)

Klare Aussage: Hier erklärte Donald Trump vor wenigen Tagen, warum er rund 12.000 Soldaten aus Deutschland abzieht. (Quelle: t-online.de)


12.000 US-Soldaten werden in Kürze Deutschland verlassen, hatte das Weiße Haus angekündigt. Nun legt US-Präsident Trump dazu noch einmal nach und bringt erneut die Nato-Ausgaben ins Spiel. 

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland vorgehalten, ein Vermögen mit Truppen seines Landes gemacht zu haben. Er wolle keine Zehntausenden Soldaten in Deutschland, "wo sie ein Vermögen mit den Truppen machen. Wie Sie wissen haben sie (die Deutschen) Städte um unsere Truppen gebaut", sagte Trump am Mittwoch dem TV-Sender Fox. Der Präsident wiederholte seine Vorwürfe, Deutschland sei im Bezug auf Nato-Ausgaben "säumig" und müsse zahlen.

US-Verteidigungsminister Mark Esper hatte vergangene Woche angekündigt, knapp 12.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. 6.400 sollen zurück in die USA, 5.600 in andere europäische Nato-Staaten verlegt werden – nach jetzigem Stand vor allem nach Italien und Belgien.

Nato-Ziel Deutschlands in der Kritik

Die Trump-Regierung hatte immer wieder ihr Missfallen darüber ausgedrückt, dass Deutschland das Nato-Ziel, zwei Prozent seiner Wirtschaftskraft in das Militär zu investieren, trotz steigender Verteidigungsausgaben mit momentan 1,38 Prozent deutlich verfehlt.

Trump griff die Bundesregierung im Gespräch mit Fox zudem erneut wegen der Ostseepipeline Nord Stream 2 an: "Wir sollen Deutschland vor Russland beschützen, das ist okay, aber Deutschland bezahlt Russland Milliarden Dollar für Energie", so Trump.

Der Präsident kritisiert die Pipeline von Russland nach Deutschland seit Jahren. Er hatte Ende 2019 erste Strafmaßnahmen gegen bestimmte Unternehmen ermöglicht, die am Bau von Nord Stream 2 beteiligt sind. Kritiker werfen ihm vor, die Pipeline nur verhindern zu wollen, um mehr amerikanisches Flüssiggas in Europa verkaufen zu können.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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