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Steinmeier fordert Xi auf: "Einfluss auf Russland nutzen"


Steinmeier fordert Xi auf: "Einfluss auf Russland nutzen"

Von dpa
20.12.2022Lesedauer: 1 Min.
Steinmeier und Xi im Jahr 2017 (Archiv): Die Staatspräsidenten haben sich auch zum Ukraine-Krieg ausgetauscht.
Steinmeier und Xi im Jahr 2017 (Archiv): Die Staatspräsidenten haben sich auch zum Ukraine-Krieg ausgetauscht. (Quelle: Ben Kriemann/imago images)
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In einem Telefonat mit Chinas Staatschef hat der Bundespräsident gemeinsame Interessen betont. Er bat Xi Jinping, auf Putin einzuwirken.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den chinesischen Präsidenten Xi Jinping gebeten, Kremlchef Wladimir Putin zu einer Beendigung des Ukraine-Krieges zu bewegen. In einem rund einstündigen Telefongespräch habe Steinmeier das gemeinsame Interesse Chinas und Europas an einem Ende des Krieges sowie an der Achtung der ukrainischen Souveränität und dem Abzug russischer Truppen unterstrichen, teilte das Bundespräsidialamt am Montag in Berlin mit. "Er bat Xi, seinen Einfluss auf Russland zu nutzen und in diesem Sinne auf Putin einzuwirken."

Anlass des Telefonats war die Aufnahme bilateraler Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China vor 50 Jahren. Im Mittelpunkt habe neben den bilateralen Beziehungen und der aktuellen Corona-Situation in China der russische Angriffskrieg in der Ukraine gestanden.

Steinmeier: Europa wird vor russischen Drohungen nicht zurückweichen

"Staatspräsident Xi und ich haben fünf Jahrzehnte bilateraler Beziehungen gewürdigt und uns ausführlich und konstruktiv zu aktuellen Herausforderungen ausgetauscht", sagte Steinmeier im Anschluss an das Telefonat.

In dem Gespräch bekräftigte er laut Bundespräsidialamt die Entschlossenheit Deutschlands, die Ukraine weiter zu unterstützen. Europa werde vor russischen Drohungen nicht zurückweichen und habe Vorkehrungen gegen die Energiekrise getroffen. Die Wehrhaftigkeit der Ukraine und der Zusammenhalt Europas seien durch die russische Aggression gestärkt worden. Hier habe sich Putin fundamental verkalkuliert. Steinmeier dankte Xi auch für die klare Zurückweisung von nuklearen Drohungen seitens Russlands.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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