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Gabriel: Baerbock-Vorwürfe zeigen "armseligen Wahlkampf"

Von dpa, MaM

Aktualisiert am 05.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Sigmar Gabriel, ehemaliger SPD-Politiker: Er hält die Kritik an Baerbock für einen Test auf ihre politische "Schussfestigkeit".
Sigmar Gabriel, ehemaliger SPD-Politiker: Er hält die Kritik an Baerbock für einen Test auf ihre politische "Schussfestigkeit". (Quelle: Reiner Zensen/imago-images-bilder)
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Annalena Baerbock wird seit Wochen stark kritisiert. Jetzt äußerte sich der SPD-Politiker Sigmar Gabriel dazu. Er verurteilt den Umgang mit der Grünen-Kanzlerkandidatin scharf.

Erst die Sonderzahlungen, dann der Lebenslauf – und nun das Buch mit angeblich abgeschriebenen Stellen. Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, kommt aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus. Auch in den sozialen Netzwerken wettern Nutzer gegen die Grünen-Kandidatin. Der ehemalige SPD-Politiker und derzeitige Vorsitzende der "Atlantik-Brücke" Sigmar Gabriel nimmt Baerbock nun in Schutz.


Annalena Baerbock – die Außenministerin im Porträt

Annalena Baerbock ist für die Grünen ins Rennen um das Kanzleramt gegangen – sie war mit 40 Jahren die jüngste Kandidatin, die es je gab. Zu verdanken hat sie das ihrem steilen Karriereweg in der Partei. Kanzlerin ist sie zwar nicht geworden, doch nun hat sie das Amt der Bundesaußenministerin inne.
Annalena Baerbock studierte nach ihrem Abitur im Jahr 2000 Politikwissenschaft und Öffentliches Recht in Hamburg. 2004 ging sie für einen Master in internationalem Recht nach London. Nach ihrer Rückkehr 2005 trat sie dem Bündnis 90/Die Grünen bei.
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Auf Twitter schreibt er, er sei "bestimmt kein Grünwähler". Was aber mit Annalena Baerbock passiere, "zeigt, wie armselig der Wahlkampf ist". Er rät der Kanzlerkandidatin außerdem, die Kritik an ihr als "Wertschätzung" anzusehen. Gabriel schreibt, sie solle "einfach stehen bleiben", denn mehr als ein Test auf ihre politische "Schussfestigkeit" seien die derzeitigen Schlagzeilen nicht.

In einem zweiten Tweet kritisiert er, "der journalistische Schaum vor dem Mund" verdecke nur den "Voyeurismus, endlich mal wieder eine Frau scheitern zu sehen, die es wagt, was zu wollen." Würden sie selbst im Wahlkampf stehen, schreibt der SPD-Politiker in Bezug auf die "ganzen medialen Besserwisser", würden sie "nicht einen Tag überstehen".

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Ein Vorwurf jagt den nächsten

Nach Baerbocks Nominierung zur Kanzlerkandidatin Mitte April erlebte die Partei zunächst einen Höhenflug: Sie hängte die CDU/CSU mit Umfragewerten von bis zu 28 Prozent zeitweise weit ab. Doch seit die Grünen-Vorsitzende dem Bundestag verspätet Sonderzahlungen meldete, fingen die Werte an zu sinken – und kamen aus dem Fall nicht mehr heraus.

Mit Baerbocks Kandidatur wurde auch ihr Lebenslauf genauer unter die Lupe genommen, der einige Ungenauigkeiten aufzeigte. Baerbock korrigierte die Angaben im Lebenslauf auf ihrer Website umgehend und entschuldigte sich für ihren Fehler. Dieser sei nicht beabsichtigt gewesen.

Seit dem Erscheinen ihres Buches "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" muss sich Baerbock nun auch Plagiatsvorwürfen stellen. Der österreichische Medienwissenschaftler Stefan Weber hatte Anfang der Woche auf mehrere Stellen in Baerbocks Buch hingewiesen, die auffällige Ähnlichkeiten zu anderen Veröffentlichungen zeigten.

Die Grünen weisen den Vorwurf angeblicher Urheberrechtsverletzungen zurück und argumentieren wie auch der Verlag, die Wiedergabe allgemein bekannter Fakten sei unproblematisch. Auch Baerbock selbst hat sich mittlerweile zu den Vorwürfen geäußert. Sie sagte, niemand schreibe ein Buch ganz allein.

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