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Nach der Bundestagswahl: So war die "Ersti-Woche" der neuen Abgeordneten

Nach der Bundestagswahl  

So war die "Ersti-Woche" der neuen Abgeordneten

01.10.2021, 18:26 Uhr
Nach der Bundestagswahl: So war die "Ersti-Woche" der neuen Abgeordneten. Reichstagsgebäude in Berlin: Für die Abgeordneten geht die erste Woche in der neuen Arbeitsumgebung zuende. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild)

Reichstagsgebäude in Berlin: Für die Abgeordneten geht die erste Woche in der neuen Arbeitsumgebung zuende. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa)

Für die einen ist es nur ein neuer Arbeitsplatz, für die anderen eine ganz neue Stadt: Die frisch gewählten Bundestagsabgeordneten haben ihre erste Woche überstanden. Nun ziehen sie Bilanz.

Man erhält einen Stundenplan, ein Semesterticket, richtet seine E-Mail-Adresse ein und besucht erste Organisations-Kurse: Die erste Woche im Bundestag "fühlt sich tatsächlich ein bisschen an wie eine Ersti-Woche", sagt Emilia Fester gegenüber der "WirtschaftsWoche". Die Grünen-Politikerin ist mit erst 23 Jahren die jüngste Abgeordnete von über 700 frisch gewählten Bundestagsabgeordneten. Doch sie ist nicht allein. Für Dutzende Neuankömmlinge endet an diesem Freitag die erste Woche an ihrem neuen Arbeitsplatz: dem Bundestag in der Hauptstadt Berlin.

Auf Twitter berichten die "Erstis" von ihren ersten Eindrücken:

So schreibt Derya Türk-Nachbaur, sie "würde ja gerne wieder mal einen Hammer-Tweet absetzen", aber sie sei "mit dem Herumirren im Labyrinth dieses Bundestags beschäftigt". "Morgen packe ich mir einen Wanderrucksack und mache zwischendurch mal Vesperpause in irgendeinem dieser Gänge", witzelt sie. Die SPD-Politikerin vertritt den Schwarzwald-Baar-Kreis in Berlin.

Vom Wahlkampf in den Bundestag

Auch die Grünen-Politikerin Nina Stahr ist für ihren Berliner Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf in den Bundestag eingezogen. Sie hat das frühe Aufstehen schon bei den "Frühverteilaktionen" in ihrem Wahlkampf geübt. "Vermissen" muss sie das bei ihrer Arbeit im Bundestag nicht, stellt sie fest.

Neue Arbeit, neue Stadt

Für den SPD-Abgeordneten Erik von Malottki, der für seinen Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II nach Berlin gegangen ist, beginnt die "Ersti-Woche" mit einem "Schockerlebnis" – und einem politischen Auftrag. Dass der Fahrdienst des Bundestages keinen Tarifvertrag hat, geht für ihn gar nicht.

Ganz neu in Berlin ist auch Zoe Mayer. Die Grünen-Politikerin vertritt ihren Wahlkreis Karlsruhe im Bundestag. Für sie kommt mit dem Bundestagsmandat nicht nur ein neuer Arbeitsplatz, sondern auch eine neue Stadt hinzu.

Stolz verkündet sie auf der Online-Plattform: "Nach einer Woche Bundestag habe ich eines auf jeden Fall gelernt: Ich weiß, wie ich in Berlin ein Fahrrad ausleihe." Der "Rest" kommt dann "hoffentlich" in den nächsten Wochen, so Mayer. 

Verwendete Quellen:

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