Sie sind hier: Home > Politik > Bundestagswahl 2021 >

Markus Söder sagt Auftritt mit Armin Laschet ab – Kuban bedauert Absage

Union in der Krise  

Söder sagt Auftritt mit Laschet ab

15.10.2021, 10:48 Uhr | dpa

Markus Söder sagt Auftritt mit Armin Laschet ab – Kuban bedauert Absage. CSU-Chef Markus Söder: "Wäre richtig gewesen, wenn er sich der Diskussion gestellt hätte". (Quelle: dpa/Armin Weigel)

CSU-Chef Markus Söder: "Wäre richtig gewesen, wenn er sich der Diskussion gestellt hätte". (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Am Wochenende lädt die Junge Union zu ihrem Deutschlandtag nach Münster. Neben CDU-Chef Laschet kommen auch Jens Spahn und Friedrich Merz. CSU-Chef Söder dagegen hat jetzt abgesagt.

CSU-Chef Markus Söder wird entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Münster zu Gast sein. Das bestätigte ein Parteisprecher am Donnerstag. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Söder wird stattdessen in Bayern am Samstag an einer Basiskonferenz der CSU teilnehmen. Zu dem am Freitag beginnenden dreitägigen Treffen des Unions-Nachwuchses haben sich zahlreiche CDU-Spitzenpolitiker angesagt – darunter CDU-Chef Armin Laschet, Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus, Gesundheitsminister Jens Spahn und der Wirtschaftsexperte Friedrich Merz.

Kuban: "Ich bedaure die Absage"

JU-Chef Tilman Kuban sagte der Rheinischen Post: "Ich bedaure die Absage." Die Junge Union habe sich seinerzeit für Markus Söder als Kanzlerkandidat ausgesprochen. "Von daher wäre es richtig gewesen, wenn er sich bei der gemeinsamen Jugendorganisation von CDU und CSU der Diskussion über die Gründe für den schlechten Ausgang bei der Bundestagswahl und die Differenzen im Umgang zwischen den beiden Parteien gestellt hätte."

Söder hatte im Machtkampf mit Laschet um die Kanzlerkandidatur der Union den Kürzeren gezogen. Während des Wahlkampfs gab es daraufhin immer wieder kritische Töne in Richtung des CDU-Chefs. Die Union erzielte bei der Bundestagswahl ein historisch schlechtes Ergebnis. Die CDU will nun auf einem Sonderparteitag den kompletten Bundesvorstand neu wählen. Ob dieser noch im Dezember oder erst im Januar stattfinden wird, ist offen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: