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JU-Chef Tilman Kuban fordert: "Wir brauchen einen Unionsrat"

Neuaufstellung von CDU/CSU  

JU-Chef Kuban: "Wir brauchen einen Unionsrat"

15.10.2021, 08:40 Uhr | dpa, aj

JU-Chef Tilman Kuban fordert: "Wir brauchen einen Unionsrat". JU-Chef Kuban: "Der Deutschlandtag wird ein Wochenende des Aufbruchs werden" (Quelle: dpa/Felix Kästle)

JU-Chef Kuban: "Der Deutschlandtag wird ein Wochenende des Aufbruchs werden" (Quelle: Felix Kästle/dpa)

Wie sieht die Zukunft der Union nach dem Wahl-Debakel aus? Bei der Antwort auf die Frage will der Parteinachwuchs mitreden. Tilman Kuban äußert noch vor dem Deutschlandtag der Jungen Union klare Forderungen. 

Der Deutschlandtag der Jungen Union soll nach den Worten ihres Chefs Tilman Kuban keine Veranstaltung der Abrechnung nach dem desaströsen Unionsergebnis bei der Bundestagswahl werden. "Der Deutschlandtag wird ein Wochenende des Aufbruchs werden", sagte Kuban der "Rheinischen Post". "Selbstverständlich werden wir auch über das Wahlergebnis sprechen, aber wir schauen nach vorne und diskutieren Ideen zu der Frage, was die Union jetzt ändern muss", fügte der Chef der Nachwuchsorganisation von CDU und CSU hinzu.

Damit sich die beiden Parteien besser einigen, schlug Kuban ein neues Gremium vor. "Wir brauchen einen Unionsrat", sagte er der Zeitung. "In einem solchen Rat könnten Funktionäre aus den Kommunen, aus dem Bund und den Ländern zusammenkommen." Ziel sei es, dadurch einen neuen Zusammenhalt zu schaffen und sich auch inhaltlich besser zu koordinieren. Das sei laut Kuban dringen nötig. 

Der Deutschlandtag findet von diesem Freitag an bis Sonntag in Münster statt. Zahlreiche Spitzenpolitiker der Union werden zu Gast sein, CSU-Chef Markus Söder hat allerdings abgesagt.

Kuban hofft, dass sich Frauen auf den CDU-Vorsitz bewerben

Mit Blick auf den künftigen CDU-Vorsitz hofft Kuban, dass sich auch eine Frau bewirbt. "Wenn die Frauen sagen, sie wollen mehr Einfluss, dann sollten auch Frauen kandidieren. Ich persönlich würde das sehr gut finden", sagte Kuban. Die Junge Union werde sich positionieren, wenn man das Kandidatentableau kenne.

Die Vorsitzende der Frauen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Yvonne Magwas, sprach sich für eine paritätisch besetzte Doppelspitze in der CDU aus. "Eine Doppelspitze hat auf jeden Fall Vorteile", sagte Magwas dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Und sie müsse paritätisch besetzt sein. Die am 30. Oktober geplante Konferenz der CDU-Kreisvorsitzenden müsse ernsthaft darüber diskutieren. Die CDU-Bundestagsabgeordnete aus Sachsen beklagte: "Wir könnten schon viel weiter sein in der Frage: weiblicher, digitaler, jünger."

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