• Home
  • Politik
  • Landtagswahl: Sachsen-Anhalt soll Schwarz-Rot-Grün werden


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextFrau in Ausländeramt niedergestochenSymbolbild für einen TextRWE will auf Gasumlage verzichtenSymbolbild für einen TextDas ist die "Mogelpackung des Monats"Symbolbild für einen TextFrau vergewaltigt – Polizei zeigt BildSymbolbild für ein VideoFrau landet mit Auto in PoolSymbolbild für einen TextBundesliga-Verteidiger wechselt den KlubSymbolbild für einen TextUnfall: 18-jährige Motorradfahrerin totSymbolbild für ein VideoFeuerteufel setzt 150 Hektar in BrandSymbolbild für einen TextMareile Höppner verlässt die ARDSymbolbild für ein VideoDürre in Spanien legt Ruinen freiSymbolbild für einen TextErste Großstadt vor "Oben ohne"-RegelSymbolbild für einen Watson TeaserRewe: Produkt sorgt für heftige KritikSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

Sachsen-Anhalt soll Schwarz-Rot-Grün werden

Von dpa
Aktualisiert am 14.03.2016Lesedauer: 2 Min.
CDU-Spitzenkandidat Reiner Haseloff wird in Sachsen-Anhalt wohl ein schwarz-rot-grünes Bündnis versuchen.
CDU-Spitzenkandidat Reiner Haseloff wird in Sachsen-Anhalt wohl ein schwarz-rot-grünes Bündnis versuchen. (Quelle: dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nach der Landtagswahl steuert in Sachsen-Anhalt derzeit alles auf eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen zu. Ein Bündnis mit der rechtspopulistischen AfD steht nicht zur Debatte.

"Wir werden eine Regierung der Mitte bilden, und der Wähler hat uns ins Stammbuch geschrieben, wie diese Mitte derzeit auszusehen hat", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). Am Mittwoch solle es erste Sondierungsgespräch geben. Namentlich nannte er die möglichen Koalitionspartner SPD und Grüne nicht. Der stellvertretende CDU-Landeschef und Innenminister Holger Stahlknecht hatte jedoch zuvor angekündigt, seine Partei wolle gemeinsam mit SPD und Grünen die neue Landesregierung stellen.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

Die bisherigen Koalitionäre CDU und SPD brauchen für die Mehrheit einen dritten Partner. Ein Bündnis mit der AfD, die am Sonntag fast jede vierte Stimme bekam und aus dem Stand zweitstärkste Kraft wurde, kommt für sie nicht in Frage. "Wir werden die Grünen einladen zu Koalitionsgesprächen und mit einer stabilen Regierung dieses Land weiter regieren", sagte Stahlknecht dem Fernsehsender Phoenix.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Beatrice Egli begeistert mit Bikinibildern
Beatrice Egli: Die Sängerin zeigt sich im Bikini.


Die Grünen sind nach den Worten ihrer Landesvorsitzenden Cornelia Lüddemann zu Gesprächen bereit. "Die CDU ist größte Fraktion und muss Angebote machen, die demokratische Parteien nicht ablehnen können", betonte sie aber.

Linke nicht auf Koalitions-Kurs

Nach dem vorläufigen Ergebnis kommt die CDU auf 29,8 Prozent der Stimmen. Die AfD erreichte 24,2 Prozent, gefolgt von der Linken mit 16,3 Prozent. Die SPD kam auf 10,6 Prozent - vor fünf Jahren waren es noch 21,5 Prozent. Die FDP verfehlte mit 4,9 Prozent knapp den Einzug in den Landtag. Die Grünen schafften die Hürde mit 5,2 Prozent.

Die Linke - bisher zweitstärkste Kraft im Landtag in Magdeburg - bleibt voraussichtlich in der Opposition. Auf die Frage, ob seine Partei auch für Koalitionsgespräche zur Verfügung stehe, sagte der Linken-Spitzenkandidat Wulf Gallert: "Dadurch, dass es jetzt eine mögliche Mehrheit gibt von CDU, SPD und Grünen, stellt sich die Frage für uns nicht."

Gallert kündigte an: "Jetzt kommt es darauf an, neben einer linken Opposition zur CDU-geführten Landesregierung auch klar zu machen, dass es eine vernünftige Auseinandersetzung geben muss mit den Positionen der AfD." Das sei im Parlament leichter möglich als auf der Straße, "denn die AfD hat ja auch deshalb Erfolg gehabt, weil ihre Parolen nicht hinterfragt worden sind".

Haseloff betonte, die AfD-Wähler müssten so schnell wie möglich zurückgeholt werden. "Rechts von der CDU/CSU darf es keine demokratische Alternative geben", sagte er. "Nach den drei Landtagswahlen von Sonntag "können wir nicht so weitermachen". An der Idee der Obergrenze für Flüchtlinge, die Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel ablehnt, hält Haseloff auch nach der Wahl fest. Sachsen-Anhalt habe beschränkte finanzielle Ressourcen und Arbeitsangebote, um Flüchtlinge zu integrieren.

AfD-Chef André Poggenburg brachte die Möglichkeit einer Unterstützung durch die Rechtspopulisten ins Gespräch. "Wir sind sehr offen für die Tolerierung verschiedener Konstellationen und sehr gesprächsbereit", sagte der 41-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Eine konkrete Regierungsbeteiligung komme für seine Partei nicht infrage. "Wir sind für die Rolle als starke Opposition gewählt worden und das streben wir auch an."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
AfDBündnis 90/Die GrünenCDUReiner HaseloffSPD
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website