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Umfrage: USA ist für viele größte Bedrohung des Weltfriedens

Umfrage eines Thinktanks  

USA sind für viele größte Bedrohung des Weltfriedens

13.02.2019, 13:48 Uhr | dpa

Umfrage: USA ist für viele größte Bedrohung des Weltfriedens. US-Präsident Donald Trump: 62 Prozent der Befragten sieht das Verhalten bestimmter Staatschefs als größtes Risiko für die Stabilität in der Welt. (Quelle: imago images/Chris Kleponis)

US-Präsident Donald Trump: 62 Prozent der Befragten sehen das Verhalten bestimmter Staatschefs als größtes Risiko für die Stabilität in der Welt. (Quelle: Chris Kleponis/imago images)

Weder Russland noch Nordkorea bereiten den Deutschen so große Sorgen wie die USA unter Trump. Auch das Sicherheitsgefühl am Wohnort hat in den vergangenen Jahren gelitten.

Bundesbürger sehen die USA laut einer neuen Umfrage als größte Gefahr für den Weltfrieden. Das gaben 56 Prozent der Befragten in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Centrums für Strategie und höhere Führung zum Thema Sicherheit an.

Die zweithöchste Gefahr sehen sie demnach aus Nordkorea (45 Prozent), gefolgt von der Türkei (42 Prozent) und Russland (41 Prozent). Auch sieht eine klare Mehrheit (62 Prozent) das Verhalten bestimmter Staatschefs als größtes Risiko für die Stabilität in der Welt – noch vor militärischen Konflikten (52 Prozent) und dem Klimawandel (43 Prozent).

Mehr Geld fürs Gesundheitswesen

Persönlich fühlen sich Menschen der Studie zufolge am ehesten von Pflegebedürftigkeit im Alter und Demenz bedroht – 40 Prozent gaben an, große Sorgen davor zu haben. Etwas mehr als jeder Dritte sieht sich auch von Altersarmut und lebensbedrohlichen Krankheiten wie Krebs bedroht. Entsprechend will eine klare Mehrheit, dass der Staat in diesen Belangen mehr Geld ausgibt – konkret fürs Gesundheitswesen (70 Prozent), für die Unterstützung von Familien und für Renten.

Auch im Bereich Bildung wollen 76 Prozent eine bessere Ausstattung von Schulen. Eine Mehrheit sieht auch mehr Investitionsbedarf bei der Polizeiausstattung, beim Umweltschutz, beim Erhalt und Ausbau von Straßen und Bahnstrecken sowie bei öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern und Büchereien.


Rund jeder Dritte gab schließlich an, er fühle sich an seinem Ort unsicherer als noch vor fünf Jahren. Menschen im Osten fühlten sich dabei unsicherer als Menschen im Westen. Knapp jeder Dritte macht sich auch vor Terroranschlägen große Sorgen – diese Angst hat jedoch seit einem Anstieg 2016 nach einigen islamistischen Anschlägen in Europa, stetig abgenommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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