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Corona-Talk bei Maybrit Illner – Braun: Virusverbreitung verlangsamt sich träge

Corona-Talk bei "Maybrit Illner"  

Braun: Virusverbreitung verlangsamt sich relativ träge

03.04.2020, 08:01 Uhr | np, aj, dpa

Corona-Talk bei Maybrit Illner – Braun: Virusverbreitung verlangsamt sich träge. Helge Braun: Bei "Maybritt Illner" hat der Kanzleramtschef für Transparenz im Umgang mit der Corona-Krise plädiert. (Quelle: ZDF/Svea Pietschmann)

Helge Braun: Bei "Maybritt Illner" hat der Kanzleramtschef für Transparenz im Umgang mit der Corona-Krise plädiert. (Quelle: ZDF/Svea Pietschmann)

Bei "Maybrit Illner" hat der Kanzleramtschef die fehlende Produktion von Schutzmasken in Deutschland als Fehler bezeichnet. Auch über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen äußerte sich Helge Braun erneut.

Bundeskanzleramtschef Helge Braun sieht im Mangel an Schutzmasken in Deutschand ein großes Problem. "Es ist aus heutiger Sicht ein Fehler, dass wir eine solche Produktion nicht im Inland oder zumindest in Europa im großen Stil haben. Das ist jetzt natürlich ein zeitkritisches Problem", sagte er am Donnerstagabend in der Polit-Talkshow "Maybrit Illner". Selbstgenähte Schutzmasken würden den Träger nicht vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen, seien "aber eine gute Ergänzung", so Braun. 

Braun: Situation nach Ostern neu bewerten

Der CDU-Politiker hatte vor rund einer Woche klargestellt, die Regierung werde bis zum 20. April "nicht über irgendwelche Erleichterungen" der bestehenden Einschränkungen zur Eindämmung der Verbreitung von Covid-19 nachzudenken. Bisher habe sich die Infektionsgeschwindigkeit noch nicht deutlich genug verlangsamt, betonte er nun in der Sendung.

"Nach Ostern kann man die Entwicklung der Infektionen und der Vorbereitungsmaßnahmen nebeneinander legen. Zur Transparenz der Regierung gehört auch klar zu sagen, was man noch nicht beurteilen kann", so Braun weiter.

Wie wirkungsvoll sind Schutzmasken?

Schutzmasken gelten in Deutschland als Mangelware, obwohl einige Experten davon ausgehen, dass sie in der Öffentlichkeit zwar einen Fremd- aber keinen Eigenschutz vor dem Virus Sars-CoV-2 bieten. Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte seine Einschätzung für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes zuletzt aber offiziell geändert. Auf den Internetseiten mit den Corona-Empfehlungen des RKI heißt es nun, eine solche einfache Schutzmaske könne das Risiko verringern, "eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken". Auch für den medizinischen Einsatz sind die Masken wichtig. 

Wie groß der Bedarf in Deutschland genau ist, ist nicht bekannt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) prognostizierte am Donnerstag für den Kampf gegen das Coronavirus auf lange Sicht einen Bedarf von Milliarden Masken.

Verwendete Quellen:
  • Talkshow "Maybrit Illner"
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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