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Leopoldina wirft Regierung "grobes Versagen" vor

Von dpa
Aktualisiert am 02.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Corona-Impfstoffdose Pfizer-Biontech (Symbolbild): Die Leopoldina äußert an der Impfstoffbeschaffung in Deutschland deutliche Kritik.
Corona-Impfstoffdose Pfizer-Biontech (Symbolbild): Die Leopoldina äußert an der Impfstoffbeschaffung in Deutschland deutliche Kritik. (Quelle: Martin Wagner/imago-images-bilder)
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Auf die Einschätzungen der Leopoldina hatte Kanzlerin Merkel in der Corona-Pandemie Wert gelegt. Nun kritisiert die Organisation die Regierungschefin und erhebt schwere Vorwürfe.

Die Neurologin Frauke Zipp, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, hat der Bundesregierung schwere Versäumnisse bei der Beschaffung von Impfstoffen in der Corona-Pandemie vorgeworfen. "Ich halte die derzeitige Situation für grobes Versagen der Verantwortlichen", sagte sie der "Welt". "Warum hat man im Sommer nicht viel mehr Impfstoff auf Risiko bestellt?" Es habe diese Angebote gegeben, "wir hätten sie jetzt zur Verfügung". Nach ihrem Kenntnisstand habe das Unternehmen Biontech im Spätsommer wesentlich mehr Impfdosen angeboten.


Corona-Impfstoff: Diese Länder sind schneller als Deutschland

Die Impfzentren stehen und wer geimpft werden soll, steht auch schon fest. Was fehlt, ist die Zulassung eines Corona-Impfstoffes in Deutschland.
"Sputnik-V" heißt der Impfstoff, den Russland entwickelt hat und der nun im großen Stil eingesetzt wird – trotz fehlender Daten über die Sicherheit. So gab es bereits Fälle, in denen sich Ärzte trotz der Impfung mit dem Coronavirus infizierten. Auch Ungarn will den Impfstoff trotz fehlender Zulassung der Europäischen-Arzneimittel-Agentur (EMA) testen.
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Die Leopoldina gehört zu den wichtigsten Beratern der Regierung in der Pandemie. Leopoldina-Mitglied Zipp ist Direktorin der Klinik für Neurologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Sie erforscht entzündliche neurologische Erkrankungen.

Biontech will mehr Impfstoff liefern

Biontech hatte am Freitag erklärt, mehr Corona-Impfstoff als bisher geplant an die EU liefern zu wollen. Das Unternehmen befinde sich "in fortgeschrittenen Diskussionen, ob und wie wir weitere Impfstoffdosen aus Europa für Europa in diesem Jahr zur Verfügung stellen können", teilte Unternehmenschef Uğur Şahin der Deutschen Presse-Agentur mit. Hintergrund sind Klagen über die Knappheit von Impfstoff in Deutschland und anderen EU-Staaten. Sowohl Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) als auch die EU-Kommission müssen sich Kritik anhören.

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FDP-Generalsekretär Volker Wissing sagte der "Welt": "Die Kritik an der Impfstoffbeschaffung ist sehr ernst zu nehmen." Am Beispiel Israels und anderer Länder sehe man, dass es möglich sei, schneller zu impfen. "Die Bundesregierung muss sehr gut erklären, warum das in Deutschland so schleppend läuft." Die Gesundheitsexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, Kordula Schulz-Asche, sagte, dass es "aus heutiger Sicht sicher besser gewesen wäre, mehr und verschiedene Impfstoffe bei den über hundert Entwicklern auf Risiko zu bestellen".

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