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Armin Laschet nach Stichwahl zum neuen CDU-Vorsitzenden gewählt

In Stichwahl gegen Merz  

CDU wählt Armin Laschet zum neuen Vorsitzenden

16.01.2021, 13:28 Uhr | t-online

Erste Rede als CDU-Chef: Laschet bedankt sich bei Kontrahenten

In seiner ersten Rede als CDU-Chef bedankt sich Armin Laschet bei seinen Kontrahenten für einen fairen Wahlkampf und hofft auf gute Zusammenarbeit. (Quelle: t-online)

"Gefahr, dass Aggression zunimmt": In seiner ersten Rede als CDU-Chef hat sich Armin Laschet vor allem an seine Kontrahenten gewandt. (Quelle: t-online)


Der Machtkampf um die Spitze der CDU ist entschieden: Armin Laschet folgt auf Annegret Kramp-Karrenbauer. Er setzte sich mit mehr als 50 Stimmen Vorsprung durch.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet soll als Nachfolger von Annegret Kramp-Karrenbauer neuer CDU-Chef werden. Der 59-Jährige setzte sich am Samstag auf dem digitalen Parteitag in einer Stichwahl gegen Ex-Fraktionschef Friedrich Merz durch.

Auf Laschet entfielen 521 Stimmen, auf Merz 466. Die Entscheidung muss noch formal per Briefwahl bestätigt werden. Der dritte Kandidat Norbert Röttgen war im ersten Wahlgang gescheitert.

Laschet betonte Erfahrung als Regierungschef

In einer ersten Reaktion sagte Armin Laschet: "Ich danke zunächst für das große Vertrauen." Er sei sich seiner Verantwortung bewusst. Er wolle dafür sorgen, dass die Union den nächsten Kanzler stelle.

Der 59-Jährige ist seit 2017 Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen. In seiner Bewerbungsrede auf dem Parteitag hatte er seine Erfahrung als Regierungschef betont. "Man muss das Handwerkszeug einer Politik der Mitte beherrschen." Laschet verwies auf die Verhandlungen zum Kohleausstieg oder den Kampf gegen Kriminalität in NRW. Er hat als einziger der drei Bewerber um den Parteivorsitz ein Regierungsamt.

Auch im Machtkampf um den CDU-Vorsitz hatte Laschet versucht, vor allem mit seiner Erfahrung als NRW-Ministerpräsident zu punkten – und mit einem Kurs von "Maß und Mitte". Eine scharfe Abgrenzung von der in der Bevölkerung wieder äußerst beliebten Kanzlerin Angela Merkel versuchte der Bergmannssohn aus Aachen zuletzt zu vermeiden.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, AFP und Reuters

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