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Stiko-Chef: "Beim Impfen geht es nicht nur um Covid-19"

Von dpa, rtr, mk

Aktualisiert am 06.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko): "Das ist wirklich zu wenig."
Thomas Mertens, Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (Stiko): "Das ist wirklich zu wenig." (Quelle: Michael Kappeler/dpa-bilder)
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Mit dem Herbst dürften die Corona-Zahlen wieder steigen, auch die Grippe-Saison beginnt jetzt. Gesundheitsminister Spahn und RKI-Chef Wieler sind diesmal mit Verstärkung vor die Presse getreten.

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, hat in der Pandemie vor zu wenig Grippeschutz bei Risikogruppen in Deutschland gewarnt. Bislang lägen die Grippe-Impfquoten auch gemessen an internationalen Empfehlungen zu niedrig, sagte Mertens auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem Chef des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Mittwoch.


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Obwohl es in der vergangenen Grippesaison Verbesserungen gegeben habe, lägen die Influenza-Impfquoten bei Menschen über 60 leider nur bei 30 bis 40 Prozent, so Mertens. "Das ist wirklich zu wenig." Denn es könnte nach dem Ausbleiben in der vergangenen Saison nun eine stärkere Grippewelle geben. Grippeimpfungen werden neben Älteren auch chronisch Kranken, Schwangeren, medizinischem Personal, pflegenden Angehörigen und Menschen empfohlen, die beruflich mit viel Publikumsverkehr zu tun haben.

GesundheitsministerJens Spahn (r., CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler: An der Pressekonferenz am Mittwoch nimmt auch Stiko-Vorsitzender Thomas Mertens teil.
GesundheitsministerJens Spahn (r., CDU) und RKI-Chef Lothar Wieler: An der Pressekonferenz am Mittwoch nimmt auch Stiko-Vorsitzender Thomas Mertens teil. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa-bilder)

Mertens: Breite Palette an Grippe-Impfstoffen

Es gebe dabei Hühnerei-basierte und Zellkultur-basierte Impfstoffe sowie einen Lebendimpfstoff, erläuterte Mertens. Das sei eine breite Palette. Bei Totimpfstoffen könne der Grippeschutz auch zeitgleich mit einer Corona-Impfung gegeben werden – dann in den linken und rechten Oberarm. Wie bei Covid-19 gehe es dabei um das Vermeiden von Klinikeinweisungen und Todesfällen.

Für ältere Menschen gebe es zudem Grippeimpfstoffe mit Immunverstärkern und auch einen Hochdosis-Impfstoff, der 60 statt 15 Mikrogramm von jedem Influenzastamm enthalte. "Ältere Menschen reagieren nicht nur schlechter auf Covid-19-Impfungen, sondern auch auf die Influenzaimpfungen", sagte Mertens. "Beim Impfen geht es nicht nur um Covid-19", betonte er. Auch alle anderen Impfungen müssten gemacht werden, neben dem Grippeschutz etwa auch die Kinderimpfungen.

RKI-Chef Wieler erwartet steigende Corona-Zahlen

Auch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und RKI-Präsident Lothar Wieler riefen die Bürger zu einer Impfung sowohl gegen Corona als auch gegen die Grippe auf. "Doppelt Impfen-Gehen führt auch zu doppeltem Schutz", sagte Spahn. Wenn man vermeiden wolle, dass es zu Überlastungen des Gesundheitssystems im Winter durch eine doppelte Infektionswelle komme, sollte man sich impfen lassen. Der Bund hat Spahn zufolge bereits 27 Millionen Grippe-Impfstoffdosen bestellt. Diese Dosen seien diesmal schon im Oktober und November verfügbar.

RKI-Chef Wieler sagte, dass im Winter mit einem Anstieg der Corona-Infektionszahlen zu rechnen sei. Davon seien vor allem die Ungeimpften betroffen. Spahn zeigte sich aber zuversichtlich über die Corona-Lage in Deutschland. Man sehe Inzidenzen in den verschiedenen Bereichen, "mit denen wir gut umgehen können", sagte der CDU-Politiker. Dies liege auch an den Erfolgen bei den Corona-Impfungen. "Fast vier von fünf Erwachsenen sind geimpft", sagt er.

In Deutschland meldete das RKI am Mittwoch eine Sieben-Tages-Inzidenz von 62,3. Diese Zahl gibt an, wie viele Menschen sich in einer Woche auf 100.000 Einwohner mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Die Zahl der bekannten Corona-Infektionen stieg um 11.547 auf 4,27 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte demnach um 76 auf 93.959 zu.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
  • Pressekonferenz am 6. Oktober 2021
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