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Sonntagsfrage in Nordrhein-Westfalen: SPD deutlich vorne – CDU stürzt ab

Sonntagsfrage in Nordrhein-Westfalen  

SPD deutlich vorne – CDU stürzt ab

24.10.2021, 11:57 Uhr | AFP, pdi

Sonntagsfrage in Nordrhein-Westfalen: SPD deutlich vorne – CDU stürzt ab. Ministerpräsident Armin Laschet: Eine Mehrheit der Bürger in NRW beurteilt seine Arbeit negativ.  (Quelle: dpa)

Ministerpräsident Armin Laschet: Eine Mehrheit der Bürger in NRW beurteilt seine Arbeit negativ. (Quelle: dpa)

Lange Zeit galt Nordrhein-Westfalen als Hochburg der Sozialdemokratie, doch seit 2017 regieren CDU und FDP das Bundesland. Das könnte sich bei der Landtagswahl im kommenden Jahr ändern. 

Gut ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt die SPD einer Umfrage zufolge deutlich vor der CDU. Die Sozialdemokraten erreichen in der am Sonntag vom WDR veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap 31 Prozent, dreizehn Punkte mehr als in der WDR-Umfrage von April und der beste SPD-Wert in NRW seit 2017. Dagegen verlor die seit Samstag von ihrem neuen Landeschef Hendrik Wüst geführte CDU binnen eines halben Jahres sechs Punkte auf nur noch 22 Prozent.

Mehrheit sieht Laschet negativ

Wie der WDR weiter berichtete, hätte im derzeit von CDU und FDP regierten Nordrhein-Westfalen zum ersten Mal seit 2014 in der politischen Stimmung wieder eine rot-grüne Koalition eine Mehrheit. Die Grünen verloren demnach zwar gegenüber der April-Umfrage deutlich neun Prozentpunkte an Zustimmung, sie kommen aber noch immer auf 17 Prozent. Damit würden SPD und Grüne zusammen 48 Prozent erreichen.

Die FDP kann der Umfrage zufolge seit April zwei Punkte auf jetzt dreizehn Prozent zulegen. Die AfD verlor einen Punkt auf sieben Prozent, die Linke blieb unverändert bei drei Prozent. Die Amtszeit des scheidenden Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) wird in NRW mehrheitlich negativ bewertet. 51 Prozent der Befragten sahen seine Regierungszeit negativ, 42 Prozent bewerteten sie positiv.

Wüst noch unbekannt

Laschet gibt am Montag das Ministerpräsidentenamt auf. Trotz seiner Niederlage als Unions-Kanzlerkandidat nimmt er sein Bundestagsmandat wahr und wechselt in den Bundestag. Zu seinem Nachfolger als Ministerpräsident soll am Mittwoch Wüst gewählt werden, der seit Samstag auch CDU-Landeschef ist. Der WDR-Umfrage zufolge ist Wüst einer Mehrzahl der Nordrhein-Westfalen noch unbekannt.

Dennoch liegt er bei der Frage nach dem bevorzugten Ministerpräsidenten mit 31 Prozent zu 25 Prozent vor dem SPD-Kandidaten Thomas Kutschaty. Im Gegensatz dazu steht aber, dass sich 50 Prozent der Nordrhein-Westfalen einen Wechsel zu einer SPD-geführten Landesregierung wünschen, nur 32 Prozent wollen weiter eine CDU-geführte Regierung im bevölkerungsreichsten Bundesland.

Nordrhein-Westfalen wählt am 15. Mai einen neuen Landtag. Für den NRW-Trend befragte Infratest dimap vom 18. bis 21. Oktober insgesamt 1172 Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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