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Das sind Günthers Herausforderer

Von dpa, Mey

28.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Er ist aktueller Ministerpräsident Schleswig-Holsteins – und will das auch bleiben: Daniel Günther (CDU).
Er ist aktueller Ministerpräsident Schleswig-Holsteins – und will das auch bleiben: Daniel Günther (CDU). (Quelle: penofoto/imago-images-bilder)
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In gut einer Woche stehen die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein an. Ministerpräsident Daniel Günther will seinen Job behalten. Doch wer sind die Herausforderer und was zeichnet sie aus?

Daniel Günther (CDU) will seinen Posten als Ministerpräsident des nördlichsten Bundeslandes Deutschlands, Schleswig-Holstein, verteidigen. Doch der beliebteste Ministerpräsident des Landes hat zahlreiche Herausforderer.

Am 8. Mai 2022 findet in Schleswig-Holstein die Landtagswahl statt. Nach dem Wahldebakel im Saarland steht die CDU nun bei der zweiten Landtagswahl des Jahres gehörig unter Druck. Die Umfragen vor der Wahl dürften den Christdemokraten allerdings Mut machen: Die CDU geht als klarer Favorit in den Wahlsonntag.

Laut einer Umfrage des Instituts Infratest dimap im Auftrag des NDR aus der vergangenen Woche erhalten die Christdemokraten die Stimmen von 38 Prozent der Befragten. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei der vorangegangenen Umfrage vom 31. März. Der größte Konkurrent hingegen, die SPD, kommt unverändert auf 20 Prozent.

Welche Spitzenkandidaten schicken die Parteien in den Wahlkampf?

Daniel Günther (CDU): Der Ministerpräsident ist der Erfolgsgarant für seine Partei. Sie setzt im Wahlkampf ganz auf ihn. Günther (48) ist populär wie kein anderer Regierungschef in Deutschland. Er hielt die Koalition aus CDU, Grünen und FDP seit 2017 maßgeblich zusammen, bewährte sich als Konfliktmanager. Nach seiner Wahl 2017 etablierte er sich rasch in der Riege der CDU-Ministerpräsidenten.

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Daniel Günther (CDU): Er setzt auf Gelassenheit.
Daniel Günther (CDU): Er setzt auf Gelassenheit. (Quelle: penofoto/imago-images-bilder)

Seine Ausdauer hilft ihm als Langstreckenläufer wie als Politiker. Günther war CDU-Landesgeschäftsführer (2005 bis 2012), kam 2009 in den Landtag, wurde 2014 Fraktionschef und Ende 2016 Landesvorsitzender. Der gebürtige Kieler lebt mit Ehefrau Anke und zwei Töchtern in Eckernförde. Lesen Sie hier ein Porträt.

Thomas Losse-Müller (SPD): Regierungserfahrung bringt der 49-Jährige aus der Vorgängerregierung von SPD, Grünen und SSW (2012-2017) mit. Als Chef der Staatskanzlei und zuvor Finanzstaatssekretär gehörte der Vater von zwei Töchtern aber noch den Grünen an. Erst 2020 wurde er Sozialdemokrat. Im Land ist der Hobby-Vogelkundler noch weitgehend unbekannt.

Thomas Losse-Müller (SPD) war vor seiner Zeit bei den Sozialdemokraten für die Grünen aktiv.
Thomas Losse-Müller (SPD) war vor seiner Zeit bei den Sozialdemokraten für die Grünen aktiv. (Quelle: Willi Schewski/imago-images-bilder)

Im Wahlkampf setzt er auf Themen wie sozialer Wohnungsbau, kostenfreie Kitas und Tariftreue. Vor dem Wechsel in die Politik arbeitete der Volkswirt für die Deutsche Bank und die Weltbank, nach dem Regierungswechsel hin zu Jamaika als Unternehmensberater. Auch wegen dieser Auszeit von der Politik kam seine Berufung zum Spitzenkandidaten überraschend.

Monika Heinold (Die Grüne): Seit 2012 ist sie Finanzministerin – erst in einer Koalition mit SPD und SSW, nun im Jamaika-Bündnis mit Regierungschef Daniel Günther von der CDU und der FDP. Bei aller Ausgabendisziplin hat die gelernte Erzieherin (63) das Soziale im Blick. "Klimaschutz, Bildungspolitik und Steuerpolitik sind eine Frage der Generationengerechtigkeit", schreibt sie auf ihrer Homepage.

Monika Heinold (Die Grüne) ist gelernte Erzieherin.
Monika Heinold (Die Grüne) ist gelernte Erzieherin. (Quelle: penofoto/imago-images-bilder)

Heinold gilt als versierte Finanzexpertin, die ihre Ziele mit geduldiger Durchsetzungsfähigkeit verfolgt. Sie führt die Nord-Grünen gemeinsam mit Landtagsvizepräsidentin Aminata Touré in die Wahl. Ihr großes Ziel: Heinold will erste grüne Ministerpräsidentin werden.

Bernd Buchholz (FDP): Der 60-Jährige ist Manager durch und durch. Vor seiner Rückkehr in die Landespolitik – von 1992 bis 1996 war er Landtagsabgeordneter – steuerte er zeitweise als Vorstandsvorsitzender das Medienhaus Gruner + Jahr. Auch als Wirtschaftsminister in der Jamaika-Koalition ist er Manager geblieben.

Bernd Buchholz (FDP) kandidiert als Spitzenkandidat für die Liberalen.
Bernd Buchholz (FDP) kandidiert als Spitzenkandidat für die Liberalen. (Quelle: Agentur 54 Grad/imago-images-bilder)

Der promovierte Jurist will Dinge bewegen und macht keinen Hehl daraus, dass ihm vieles in Politik und Bürokratie zu lange dauert. Ein Schwerpunkt ist die Verkehrspolitik mit dem Bau und der Reparatur von Straßen und der Verbesserung des Angebots auf den Schienen. Während der Pandemie setzte sich Buchholz vehement für den Tourismus ein – z.B. mit erfolgreichen Modellregionen im Frühjahr 2021.

Lars Harms (SSW): Der Vater von sechs Kindern sitzt seit 22 Jahren für die von der Fünf-Prozent-Hürde befreiten Partei der dänischen und friesischen Minderheit im Landtag. Der 57-Jährige ist ein Freund klarer Worte, kämpft leidenschaftlich für seine Positionen und kann hart verhandeln. 2012 war er eine maßgebliche Figur beim Schmieden der Koalition mit SPD und Grünen.

Lars Harms (SSW) ist mit dem Südschleswigschen Wählerverband von der Fünf-Prozent-Hürde befreit.
Lars Harms (SSW) ist mit dem Südschleswigschen Wählerverband von der Fünf-Prozent-Hürde befreit. (Quelle: Willi Schewski/imago-images-bilder)

Er würde sich einem CDU-geführten Bündnis aber wohl auch nicht verweigern. Zuletzt rückte er immer mehr das Soziale in den Fokus. Das Leben müsse für alle bezahlbar bleiben, betont er angesichts der Rekordpreise für Energie- und Lebensmittel. Auch die von ihm unterstützte Energiewende müsse sozial ausgestaltet werden.

Jörg Nobis (AfD): Zum zweiten Mal nach 2017 tritt Nobis als AfD-Spitzenkandidat in Schleswig-Holstein an. Er ist damit eine Konstante innerhalb des lange zerstrittenen Landesverbandes, der weiterhin keinen Vorsitzenden hat. Nobis zählt zu jenen in der Partei, die den Rückzug des ehemaligen Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen bedauerten.

Bedauerte den Partei-Austritt von Jörg Meuthen: Jörg Nobis (AfD).
Bedauerte den Partei-Austritt von Jörg Meuthen: Jörg Nobis (AfD). (Quelle: Jürgen Heinrich/imago-images-bilder)

Beobachter sehen den 46-Jährigen nicht am rechten Rand der Partei. Im Landtag tritt er meist betont seriös auf, im Ton ruhig bis scharf, klar in der Sache. Mit der Corona- und Flüchtlingspolitik der Landesregierung geht Nobis hart ins Gericht. Vor seiner Wahl in den Landtag arbeitete der Vater von zwei Kindern als nautischer Sachverständiger.

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Eine Kolumne von Gerhard Spörl
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