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Bund will Corona-Impfstoff f├╝r den Herbst beschaffen

Von dpa
18.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Eine Ampulle mit dem Impfstoff Moderna.
Eine Ampulle mit dem Impfstoff Moderna. (Quelle: Bodo Schackow/dpa-zentralbild/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Der Bund will zus├Ątzlichen Corona-Impfstoff f├╝r den Herbst bestellen und damit auch mehrere m├Âgliche Virusvarianten breiter abdecken.

"Wir m├╝ssen auf alle Eventualit├Ąten vorbereitet sein", sagte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Mittwoch. Eine vom Bundeskabinett beschlossene Strategie sehe daher weitere 830 Millionen Euro vor, um ein vom Hersteller Moderna angek├╝ndigtes Pr├Ąparat zu beschaffen, das bei verschiedenen Varianten zugleich wirke. Bei einem Treffen der G7-Ressortchefs in Berlin soll es unter anderem um bessere Strategien f├╝r weltweite Gesundheitskrisen gehen.

Deutschland wolle trotz eines aktuellen Impfstoff-├ťberschusses weitere Dosen ├╝ber EU-Beschaffungen bestellen, erl├Ąuterte Lauterbach. Die Pandemie sei nicht vorbei, und die Impfstoffe w├╝rden ben├Âtigt. "Wir wissen aber nicht, welche Varianten im Herbst uns konfrontieren werden." ├ťber Vertr├Ąge der alten Regierung sei ausreichend Impfstoff da, der gegen die Ursprungsvariante samt Delta-Variante wirke. Auch ein zweiter, rein auf die Omikron-Variante angepasster Impfstoff von Biontech sei bestellt. Zus├Ątzlich beschafft werden solle nun ein von Moderna vorbereitetes Pr├Ąparat, das bei beiden Virus-Typen wirke.

Nie wieder zu wenig Impfstoff

Lauterbach betonte, eine Lehre aus der Pandemie sei, nie wieder zu wenig Impfstoff zu haben. Er k├╝ndigte eine Impfkampagne mit Blick auf den Herbst an. Allen, die es br├Ąuchten oder w├╝nschten, solle auch eine vierte Impfung angeboten werden k├Ânnen. Um so schnell wie m├Âglich impfen zu k├Ânnen, sollten die Impfzentren weitergef├╝hrt und vom Bund mit bis zu 100 Millionen Euro pro Monat unterst├╝tzt werden.

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├ťber Schutzma├čnahmen bei einer erwarteten Infektionswelle im Herbst gibt es in der Koalition bereits Diskussionen. Der Gr├╝nen-Experte Janosch Dahmen sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch), das Infektionsschutzgesetz m├╝sse so reformiert werden, "dass Bund und L├Ąnder f├╝r den Ernstfall ausreichende Ma├čnahmen zur Verf├╝gung haben". Zur Vorsorge geh├Âre, dass bei einer erneuten Welle die 2G- und 3G-Regeln, die Maskenpflicht in Innenr├Ąumen und Testpflichten in bestimmten Risikobereichen rechtzeitig reaktiviert werden k├Ânnten.

FDP-Fraktionschef Christian D├╝rr sagte indes den Funke-Zeitungen: "Freiheitseinschr├Ąnkungen auf Vorrat wird es mit der FDP nicht geben." Man m├╝sse sich auf den Herbst vorbereiten. "Aber daf├╝r m├╝ssen wir nicht die Ma├čnahmen aus dem Infektionsschutzgesetz reaktivieren, die die letzte Welle schon nicht eind├Ąmmen konnten." N├Âtig seien etwa bessere Digitalisierung, kreativere Impfangebote und mehr Pr├Ąvention in Beh├Ârden und Schulen.

Abgestimmter Plan

Lauterbach stellte ein baldiges Konzept in Aussicht. Er werde einen "Plan vorstellen, den ich auch mit dem Bundeskanzleramt sehr eng abgestimmt habe, wie man im Herbst die Pandemie managt", sagte er im Bayerischen Rundfunk. Das k├╝rzlich ge├Ąnderte Infektionsschutzgesetz l├Ąuft am 23. September aus.

Der Kampf gegen k├╝nftige Pandemien soll eines der Themen bei einem Treffen der Gesundheitsminister der sieben f├╝hrenden Industriestaaten (G7) an diesem Donnerstag und Freitag sein. Zusammen mit Experten und der Weltgesundheitsorganisation sei ein Vorschlag entwickelt worden, wie man international schneller reagieren k├Ânne, sagte Lauterbach. Es gehe unter anderem um das Vorgehen bei Ausbr├╝chen und internationale Zusammenarbeit in einem Netzwerk von Wissenschaftlern. Deutschland hat in diesem Jahr den Vorsitz der G7-Gruppe, zu der auch die USA, Kanada, Frankreich, Gro├čbritannien, Italien und Japan geh├Âren.

Lauterbach sagte, dass der Klimawandel zusehends gesundheitliche Folgen habe und auch neue Pandemien wahrscheinlicher mache. Thema der G7-Minister soll zudem der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen sein. Es drohe, dass klassische Infektionskrankheiten nicht behandelt werden k├Ânnten, wenn Antibiotika nicht mehr wirkten.

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