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Pandemie: Bundestag beschlie├čt Steuererleichterungen

Von dpa
19.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht im Bundestag.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) spricht im Bundestag. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Die Corona-Pandemie tritt im politischen Alltag mehr und mehr in den Hintergrund, ihre Folgen sind aber weiter teils schmerzhaft zu sp├╝ren.

Der Bundestag hat deshalb steuerliche Erleichterungen beschlossen, die B├╝rgern und Unternehmen durch die Krise helfen sollen. Betriebe bekommen damit unter anderem Anreize f├╝r mehr Investitionen, die angesichts des Ukraine-Kriegs auszubleiben drohen.

Die Ampel-Koalition besserte den Entwurf der Bundesregierung noch einmal deutlich nach, verl├Ąngerte etwa Fristen f├╝r die Steuererkl├Ąrung und hob die Summe an, bis zu der der sogenannte Pflegebonus steuerfrei bleibt. Im Bundestag stimmte schlie├člich nicht nur die Koalition, sondern auch die oppositionelle Union zu. Viele sinnvolle, noch von der fr├╝heren schwarz-roten Regierung eingef├╝hrte Regelungen w├╝rden verl├Ąngert, sagte der Unions-Abgeordnete Fritz G├╝ntzler. Etwa bei der Verlustverrechnung f├╝r Unternehmen h├Ątte aber noch mehr passieren m├╝ssen.

Folgende Ma├čnahmen wurden beschlossen:

Homeoffice-Pauschale auch f├╝r 2022

Arbeitnehmer k├Ânnen auch f├╝r dieses Jahr in der Steuererkl├Ąrung eine Homeoffice-Pauschale geltend machen. Pro Tag Arbeit von zuhause kann man f├╝nf Euro ansetzen, maximal aber 600 Euro im Jahr. Das ist unabh├Ąngig davon, ob man ein extra Arbeitszimmer hat oder aus Wohnzimmer oder K├╝che arbeitet. Allerdings z├Ąhlt die so erzielte Summe zu den Werbungskosten, f├╝r die allen Steuerzahlern pauschal ohnehin 1000 Euro angerechnet werden. Nur wer mit seinen Ausgaben ├╝ber diese 1000 Euro kommt, profitiert also von der Sonderregel. Koalitionsabgeordnete deuteten an, die Regelung in einem weiteren Schritt m├Âglicherweise zu entfristen und dauerhaft anzuwenden.

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Degressive Abschreibung

Die degressive Abschreibung f├╝r sogenannte bewegliche Wirtschaftsg├╝ter wie Maschinen oder Fuhrparks wird um ein Jahr verl├Ąngert. Unternehmen k├Ânnen damit in den ersten Jahren nach einer Anschaffung gr├Â├čere Summen abschreiben als normal. In den Folgejahren sind die Abschreibungsbetr├Ąge daf├╝r dann geringer. Das soll einen Anreiz setzen, zu investieren, obwohl die wirtschaftliche Lage gerade unsicher ist.

Verrechnung von Verlusten

Unternehmen k├Ânnen gegenw├Ąrtige Verluste in gr├Â├čerem Umfang als bisher mit Gewinnen aus den beiden Vorjahren verrechnen. Dadurch sinken etwa Vorauszahlungen. Au├čerdem bekommt man zu viel gezahlte Steuern fr├╝her zur├╝ck. Die erweiterte Verlustrechnung wird bis Ende 2023 verl├Ąngert. F├╝r 2022 und 2023 wird der H├Âchstbetrag zudem auf 10 Millionen Euro angehoben.

L├Ąngere Fristen f├╝r die Steuererkl├Ąrung

Steuerzahler bekommen mehr Zeit f├╝r die Abgabe ihrer Steuererkl├Ąrungen. Wer seine Erkl├Ąrung f├╝r 2021 alleine macht, hat nun bis Ende Oktober 2022 Zeit. Wer einen Steuerberater hat, muss erst Ende August 2023 abgeben. Auch in den kommenden Jahren gibt es l├Ąngere Fristen. Die Steuerberater hatten zuletzt von einem hohen Arbeitsaufkommen berichtet, weil sie f├╝r Firmen auch das Beantragen von Wirtschaftshilfen ├╝bernehmen und sich um das Kurzarbeitergeld k├╝mmern.

Corona-Boni bis 4500 Euro steuerfrei

Viele Besch├Ąftigte in der Pflege, in Krankenh├Ąusern und Praxen bekommen von ihren Arbeitgebern Corona-Boni. Der Bundestag regelte nun, dass diese Zahlungen bis zu einer H├Âhe von 4500 Euro steuerfrei bleiben. Bei den Besch├Ąftigten soll m├Âglichst viel von dem Geld auch wirklich ankommen. Das gilt f├╝r Sonderzahlungen unter anderem f├╝r Mitarbeiter in Krankenh├Ąusern, in der Intensivpflege, f├╝r ambulante Pflegekr├Ąfte und Besch├Ąftigte in Pflegeheimen, aber auch in bestimmten Rehaeinrichtungen, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie im Rettungsdienst.

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