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Geywitz: 400.000 Wohnungen erst ab 2024 zu schaffen

Von afp
Aktualisiert am 25.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Wohnungsbau in Hamburg
Ein Baukran neben einem Hamburger Hausneubau (Archiv): Die zuständige Ministerin Klara Geywitz will "an diese Zahl herankommen". (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa/dpa-bilder)
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Der Wohnungsmarkt ist vielerorts angespannt. Doch die Regierung wird ihr selbst ausgegebenes Neubauziel wohl auch in diesem Jahr verfehlen.

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hält das von der Regierung ausgegebene Neubauziel von 400.000 Wohnungen pro Jahr erst ab 2024 für realistisch erreichbar. "Ich gehe nicht davon aus, dass die Zahl von 400.000 Wohnungen in den Jahren 2022 und 2023 erreichbar ist", sagte sie in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem Portal "web.de News".

Die Politikerin verwies dabei auf die verschlechterten Rahmenbedingungen durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, der zu steigenden Zinsen sowie Lieferengpässen geführt habe.

Verband: Ziel ist unrealistisch

Geywitz fügte an, dass die endgültige Fertigstellungsstatistik für 2022 erst im Mai vorliegen werden. Sie rechne allerdings nicht damit, dass die angepeilte Zielmarke erreicht worden sei. Auch im laufenden Jahr werde dies nach ihrer Einschätzung noch nicht möglich sein. Für die Zukunft will die Ministerin daran aber festhalten. Das Ziel müsse sein, "durch Vorfertigung und Digitalisierung 2024 und 2025 an diese Zahl heranzukommen", sagte sie.

Angesichts eines insbesondere in den Großstädten zunehmend angespannten Wohnungsmarkts möchte die Bundesregierung erreichen, dass in Deutschland jährlich 400.000 neue Wohnungen gebaut werden. Es gibt aber starke Zweifel daran, dass dieses Ziel in absehbarer Zeit erreicht werden kann. So hatte der Bundesverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) vor einigen Tagen eine Einschätzung veröffentlicht, derzufolge zumindest mittelfristig nur der Bau von 200.000 Wohnungen jährlich realistisch sei.

Klara Geywitz
Bundesbauministerin Klara Geywitz (Archiv): Das Ziel müsse sein, "durch Vorfertigung und Digitalisierung 2024 und 2025 an diese Zahl heranzukommen". (Quelle: Michael Kappeler/dpa/Archivbild/dpa-bilder)

Gleichzeitig stellte Geywitz am Mittwoch das neue Neubauförderprogramm der Regierung vor. Für den Neubau einer klimafreundlichen und energieeffizienten Wohnung oder für den Kauf einer solchen Wohnung gibt es ab März auf Antrag zinsverbilligte Kredite von der staatlichen Förderbank KfW. Die Fördersumme beträgt maximal 100.000 Euro, für Wohngebäude mit Nachhaltigkeits-Qualitätssiegel auch 150.000 Euro.

Zinsverbilligte Kredite für klimafreundliche Wohnung

Gefördert werden laut Bauministerium Gebäude mit geringen Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus, hoher Energieeffizienz, niedrigen Betriebskosten und einem hohen Anteil erneuerbarer Energien für die Erzeugung von Wärme und Strom. "Erstmals wird dabei der ganze Lebenszyklus eines Gebäudes in den Blick genommen – vom Bau über den Betrieb bis zum potenziellen Rückbau in ferner Zukunft", sagte Geywitz. "Klimagerechtes Bauen ist heute keine Kann-Entscheidung mehr, sondern ein Muss". Wer heute baue wie früher, um Geld zu sparen, schade dem Klima und seinem Geldbeutel durch horrende Nebenkosten.

Förderberechtigt sind den Angaben zufolge Privatleute, Einzelunternehmer, Wohneigentumsgemeinschaften, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, gemeinnützige Organisationen, Kommunen und Wohnungsbaugenossenschaften. Insgesamt gibt es 750 Millionen Euro vom Staat. Dazu kommen 350 Millionen Euro speziell für Familien – das Programm soll im Juni starten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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