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Faeser fordert Unternehmen auf, sich von AfD zu distanzieren


Faeser fordert Unternehmen auf, sich von AfD zu distanzieren

Von t-online, mam

01.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Nancy Faeser, Bundesinnenministerin (SPD) (Archivbild): Auch andere Politiker warnen davor, dass die AfD der Wirtschaft schade.Vergrößern des BildesNancy Faeser, Bundesinnenministerin (SPD) (Archivbild): Auch andere Politiker warnen davor, dass die AfD der Wirtschaft schade. (Quelle: LIESA JOHANNSSEN/Reuters)
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Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat sich mit einem Appell an die deutsche Wirtschaft gewandt. Firmen sollten deutlich auf Distanz zur AfD gehen.

Nachdem Molkerei-Unternehmer Theo Müller Kontakte zur AfD eingeräumt hat, fordern Politiker deutsche Unternehmen dazu auf, sich von der Partei zu distanzieren. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte dem "Handelsblatt", das "Klima der Spaltung und der Ressentiments, das die AfD schürt", schrecke hoch qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte aus dem Ausland ab. Ohne Widerspruch gebe es eine weitere "schleichende Normalisierung" von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Positionen.

"Daher ist es auch Sache der Wirtschaft, hier deutlich Haltung zu zeigen", forderte Faeser. Dies erwarte sie "auch und gerade von Arbeitgebern, die Zehntausende Menschen beschäftigten, von denen viele eine Migrationsgeschichte haben". Auch ihre Parteikollegin Saskia Esken verlangte von Unternehmern und Wirtschaftsverbänden, "eine klare Haltung gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung".

CSU-Politiker: "Die AfD schadet Deutschland"

Ähnliche Stimmen kamen von Union, FDP und Grünen: "Das Schweigen in den Schaltzentralen der deutschen Wirtschaft zeigt eine erschreckende Geschichtsvergessenheit", sagte etwa Christian Bäumler, Vizechef der Arbeitnehmervertreter in der Union (CDA). CSU-Generalsekretär Martin Huber sieht eine Absage an die AfD im eigenen Interesse der deutschen Wirtschaft: "Jedem Unternehmer, jedem Arbeitnehmer muss klar sein: Die AfD schadet Deutschland", sagte er.

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai forderte die Wirtschaftsvertreter dazu auf, "die von der AfD ausgehenden Gefahren klar zu benennen". "Gerade in Zeiten wie diesen ist es von größter Bedeutung, dass alle maßgeblichen Kräfte der Gesellschaft klar Haltung gegenüber Verfassungsfeinden beziehen", sagte auch Irene Mihalic, erste parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion.

Müllermilch-Gründer bestätigte Kontakt zur AfD

Hintergrund der Warnungen vor der AfD ist, dass Molkerei-Unternehmer Theo Müller erstmals seinen Kontakt mit der AfD eingeräumt hat. Müller hatte dem "Handelsblatt" gesagt, AfD-Chefin Alice Weidel vor einigen Wochen zu einem privaten Dinner in einem Nobelrestaurant in Cannes, Frankreich, getroffen zu haben. Der Zeitung zufolge bestätigte auch ein Sprecher Weidels das Treffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Müller ist bekannt durch die gleichnamige Unternehmensgruppe Theo Müller. Zu dieser gehören Marken wie Müllermilch, die Molkerei Weihenstephan oder Landliebe.

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