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Twitter sperrt Beatrix von Storchs Profil wegen Hass-Nachricht

"Muslimische Männerhorden"  

Twitter sperrt Beatrix von Storch für Hass-Nachricht

03.01.2018, 12:53 Uhr | dpa, jasch

Twitter sperrt Beatrix von Storchs Profil wegen Hass-Nachricht. Strafe wegen Twitter-Post: die stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Beatrix von Storch. (Quelle: dpa/Hauke-Christian Dittrich)

Strafe wegen Twitter-Post: die stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Beatrix von Storch. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Twitter hat den Account der stellvertretende AfD-Bundestagsfraktionschefin Beatrix von Storch vorübergehend deaktiviert. Die Fraktion reagiert empört.

Von Storch hatte sich in dem Internet-Kurznachrichtendienst am Silvesterabend über einen Tweet der Kölner Polizei aufgeregt, die Neujahrsgrüße in mehreren Sprachen veröffentlicht hatte, darunter Arabisch.

"Was zur Hölle ist in diesem Land los? Wieso twittert eine offizielle Polizeiseite aus NRW auf Arabisch. Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?", schrieb von Storch.

"Verstoß gegen Regeln über Hass-Inhalte"

Twitter sperrte ihren Account daraufhin für zwölf Stunden mit Verweis auf einen "Verstoß gegen Regeln über Hass-Inhalte". Auf Twitter war von Storchs Eintrag am Montag nicht mehr zu lesen. Von Storch veröffentlichte allerdings einen Screenshot davon auf Facebook.

Dort schrieb die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel am Montag: "Das Jahr beginnt mit dem Zensurgesetz und der Unterwerfung unserer Behörden vor den importierten, marodierenden, grapschenden, prügelnden, Messer stechenden Migrantenmobs, an die wir uns gefälligst gewöhnen sollen. Die deutsche Polizei kommuniziert mittlerweile auf Arabisch, obwohl die Amtssprache in unserem Land Deutsch ist."

Die Kölner Polizei erstattete Anzeige gegen von Storch wegen des Verdachts auf Volksverhetzung. Ein Polizeisprecher bestätigte, es bestehe ein Anfangsverdacht, dass es sich bei der Twitter-Botschaft der Rechtsaußenpolitikerin um eine strafbare Handlung handeln könnte. 

Quellen:
- Nachrichtenagentur dpa
- Nachrichtenagentur AFP

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