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Ralph Brinkhaus: Das ist der neue Chef der Unionsfraktion


Das ist der neue Chef der Unionsfraktion

Von dpa, t-online, mvl

Aktualisiert am 26.09.2018Lesedauer: 2 Min.
Ralph Brinkhaus: Der Politiker aus Nordrhein-Westfalen ist neuer Vorsitzender der Fraktion von CDU und CSU im Bundestag.Vergrößern des BildesRalph Brinkhaus: Der Politiker aus Nordrhein-Westfalen ist neuer Vorsitzender der Fraktion von CDU und CSU im Bundestag. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)
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Revolution in der Union: Ralph Brinkhaus stürzt den Amtsinhaber Volker Kauder und ist neuer Fraktionschef im Bundestag. Brinkhaus will manches anders machen, betont aber seine Loyalität zu Angela Merkel.

13 Jahre lang war Volker Kauder unumstrittener Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag, jetzt musste er sich einem Konkurrenten geschlagen geben. Ralph Brinkhaus beerbt Kauder, bis vor kurzer Zeit war er einer von dessen Stellvertretern.

Brinkhaus, 1968 in Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen geboren, ist römisch-katholisch und seit 1998 Mitglied der CDU, für die er sich zunächst in der Kommunalpolitik engagiert hat. Zuvor war der langjährige Steuerberater bereits seit 1984 Mitglied der Jungen Union.

Neue Köpfe, Aufbruch, frischer Wind

Für wen das Herz von Brinkhaus schlägt, zeigt ein Blick auf seinen Schreibtisch. Da steht ein weißer Keramik-Geißbock, der Westfale ist auch Mitglied im 1. FC Köln Fanclub des Bundestags, der "Koalition Rut-Wiess".

Artig informierte Brinkhaus, der 2009 zum ersten Mal in den Bundestag gewählt wurde und seit 2014 als stellvertretender Unions-Fraktionsvorsitzender für Haushalt, Finanzen und Kommunalpolitik im Bundestag amtierte, Volker Kauder und auch Bundeskanzlerin Angela Merkel über seine Kampfkandidatur.

Brinkhaus' Wahl-Programm war einfach: Nach 13 Jahren Kauder an der Fraktionsspitze brauche es neue Köpfe, Aufbruch, frischen Wind. "Ich kandidiere für neuen Schwung in der Fraktion, nicht gegen die Kanzlerin", so Brinkhaus, der zugleich betonte, dass er loyal zu Angela Merkel stehe.

Durchsetzungsstark in der Sache

Der neue Fraktionsvorsitzende hatte seine Kandidatur unter anderem mit dem Wunsch nach einer aktiveren Rolle der Unionsfraktion gegenüber der Regierung begründet. Zudem warb der Westfale für mehr Teamgeist.

Als Finanz- und Haushaltspolitiker hat sich Brinkhaus bislang einen Namen gemacht, leise und freundlich im Ton, durchsetzungsstark in der Sache. Anfangs belächelt für seine Kandidatur, zog er die Kandidatur westfälisch-stur durch. Der Außenseiter Brinkhaus hat nun den Favoriten Kauder besiegt.

Brinkhaus will das Gespräch suchen

Brinkhaus ist der Meinung, dass man viel stärker für den Zusammenhalt im Land kämpfen müsse. Aber nicht mit immer höheren Sozialleistungen. "Wir können die Gräben in der Gesellschaft nicht mit Haushaltsmitteln zuschütten."

Anders als Kauder, der sich anfangs niemals mit AfD-Politikern in eine Talkshow setzen wollte, will Brinkhaus verstärkt "mit jenen ins Gespräch kommen, die sich von uns abgewandt haben." Auch im Mittelstand gebe es immer mehr Protestwähler, "um die wir uns stärker als bisher kümmern müssen", so Brinkhaus.

Verwendete Quellen
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