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Europawahlkampf: Kramp-Karrenbauer enttäuscht über Merkels Zurückhaltung

Engagement im Europa-Wahlkampf  

Kramp-Karrenbauer enttäuscht von Merkel

14.04.2019, 13:15 Uhr | AFP

 (Quelle: Winfried Rothermel/imago)
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Annegret Kramp-Karrenbauer muss als Vorsitzende die CDU in den Europawahlkampf führen, jetzt soll sie laut einem Medienbericht enttäuscht sein: Denn Angela Merkel wird dabei so gut wie nicht auftreten. 

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ist laut einem Bericht der "Welt am Sonntag" enttäuscht darüber, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fast gar nicht im anlaufenden Europawahlkampf auftreten möchte. Unter Berufung auf Vertraute der Parteichefin hieß es, Merkel habe sogar ursprüngliche Zusagen später wieder zurückgezogen, insbesondere für den gemeinsamen Wahlkampfauftakt der Unionsparteien am 27. April in Frankfurt am Main.

Annegret Kramp-Karrenbauer (l.) und Angela Merkel: Die CDU-Vorsitzende soll enttäuscht über die Kanzlerin sein, weil diese kaum im Europa-Wahlkampf auftrete. (Quelle: imago images/Uwe Koch)Annegret Kramp-Karrenbauer (l.) und Angela Merkel: Die CDU-Vorsitzende soll enttäuscht über die Kanzlerin sein, weil diese kaum im Europa-Wahlkampf auftrete. (Quelle: Uwe Koch/imago images)

Einziger Termin mit Merkel ist demnach nun die Abschlusskundgebung von CDU und CSU am 24. Mai in München. Die Teilnahme hier habe die Kanzlerin damit begründet, dass auch ausländische Staats- und Regierungschefs teilnehmen, die wie sie der Europäischen Volkspartei (EVP) angehören.

"Hat um Verständnis gebeten"

An reinen CDU-Veranstaltungen wolle sie sich dagegen weder vor den Europawahlen noch vor den Landtags- und Kommunalwahlen in diesem Jahr beteiligen. Thüringens CDU-Landeschef und Spitzenkandidat für die Landtagswahlen Ende Oktober, Mike Mohring, widersprach im Berliner "Tagesspiegel" vom Sonntag Mutmaßungen, die CDU wolle Merkel im Wahlkampf verstecken.


Vielmehr sei es laut Mohring umgekehrt: "Angela Merkel hat um Verständnis gebeten, dass sie nach dem Verzicht auf den Parteivorsitz keine reinen Parteitermine mehr wahrnimmt", sagte Mohring. Für Thüringen wolle er aber dennoch unabhängig vom Wahlkampf Wege finden, "dass die Kanzlerin in diesem Jahr in Thüringen auftritt".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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