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Nach Zitter-Anfall: Kanzlerin Angela Merkel zu Besuch in Goslar

Starkes Zittern  

Nach gesundheitlichen Problemen: Merkel besucht Goslar

19.06.2019, 17:55 Uhr | dpa-AFX

 (Quelle: Christian Thiel/Imago)
Merkel fängt bei Selenskyj-Empfang an zu zittern

Als bei dem Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die deutsche Nationalhymne angestimmt wurde, fing die Bundeskanzlerin Angela Merkel plötzlich an stark zu zittern. (Quelle: t-online.de)

Berlin: Angela Merkel fing beim Empfang von Wolodymyr Selenskyj plötzlich an stark zu zittern. (Quelle: t-online.de)


Angela Merkels Zitteranfall beim Staatsempfang des ukrainischen Präsidenten war besorgniserregend. Inzwischen scheint es der Kanzlerin wieder gut zu gehen. Sie setzt ihr normales Arbeitsprogramm fort.

Nach ihren gesundheitlichen Problemen beim Empfang des neuen ukrainischen Präsidenten am Dienstag besucht Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch Goslar. Im Mittelpunkt steht eine Diskussion mit Schülern in der historischen Kaiserpfalz.

Merkel folgt einer Einladung von Oberbürgermeister Oliver Junk. Auf dem Programm Merkels in der alten Kaiserstadt am nördlichen Harzrand stehen auch Besuche des zum Unesco-Welterbe gehörenden Museumsbergwerks Rammelsberg sowie der historischen Kaiserpfalz und ein Spaziergang durch die Altstadt. Begleitet wird Merkel von ihrem Ex-Außenministers Sigmar Gabriel, der in Goslar zu Hause und Ehrenbürger der Stadt ist.

Kein Hinweis auf ein ernstes medizinisches Problem

Merkel musste am Dienstag beim Empfang von Wolodymyr Selenskyj stark zittern. Kurze Zeit später wirkt es, als sei nichts gewesen. Später antwortet Merkel auf eine Frage: "Ich hab' inzwischen mindestens drei Gläser Wasser getrunken, das hat offensichtlich gefehlt. Und insofern geht es mir sehr gut."

Mediziner waren mit einer Ferndiagnose am Dienstag zwar zurückhaltend. Mehrere Ärzte sahen aber keinen Hinweis auf ein ernsteres medizinisches Problem der Kanzlerin. Es sei nicht unplausibel, dass Merkels Zittern auf einen Flüssigkeitsmangel zurückgeführt werden könne, sagt etwa Alexander Schultze, stellvertretender Leiter der Notaufnahme am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

Die Information, dass es der Kanzlerin nach drei Gläsern Wasser wieder besser ging, könne durchaus ein Hinweis darauf sein, dass es sich um ein kurzzeitiges Kreislaufproblem gehandelt habe, sagt Schultze.


In Goslar will die Schülerbewegung "Fridays for Future" Merkels Besuch zu einer Demonstration für mehr Klimaschutz nutzen. Sie hat dazu nicht den üblichen Freitag, sondern den Mittwoch gewählt. Für die Kanzlerin ist es der zweite Besuch in Goslar. Im Oktober 2010 hatte Merkel der Stadt aus Anlass des 60. Geburtstags ihrer Partei ihre Aufwartung gemacht. In Goslar hatten die Christdemokraten 1950 ihren Gründungsparteitag veranstaltet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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