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SPD-Linke fordern Verhandlungen mit Russland – Grüne und CDU entsetzt


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SPD-Linke fordern Friedensverhandlungen mit Russland

Von afp
Aktualisiert am 12.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Michael Müller: Der Vorsitzende der Naturfreunde fordert ein Umdenken in der Russlandpolitik.
Michael Müller: Der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Naturfreunde fordert ein Umdenken in der Russlandpolitik.
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Politiker der Kanzlerpartei sorgen mit einem Aufruf für Furore. Es brauche einen "Modus Vivendi" mit der russischen Regierung, heißt es darin.

Eine Gruppe von SPD-Politikern dringt auf eine diplomatische Offensive für ein rasches Ende des Krieges in der Ukraine. "Wir brauchen einen schnellstmöglichen Waffenstillstand als Ausgangspunkt für umfassende Friedensverhandlungen", heißt es in dem Aufruf mit dem Titel "Die Waffen müssen schweigen!". Darüber hatte zuerst "Der Spiegel" berichtet.

Eine grundsätzliche Verbesserung der Beziehung zu Moskau sei zwar erst in der Ära nach dem amtierenden Machthaber Wladimir Putin möglich, räumen die Autorinnen und Autoren in dem Text ein. Auch werde das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine anerkannt.

Gleichwohl müsse aber "auf Basis der Zurkenntnisnahme von Realitäten, die einem nicht gefallen, mit der russischen Regierung ein Modus Vivendi gefunden werden, der eine weitere Eskalation des Kriegs ausschließt", verlangen die Beteiligten. Dazu müsse es eine Vereinbarung zwischen der Ukraine und Russland geben.

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Warnen vor Lieferung schwerer Waffen

Zu den SPD-Politikerinnen und -Politikern, die den Aufruf unterzeichnet haben, zählen die Bundestagsabgeordneten Jan Dieren, Rainer Keller, Tina Rudolph, Carolin Wagner und Jens Peick, die Europaabgeordneten Dietmar Köster, Constanze Krehl und Joachim Schuster, mehrere Landtagsabgeordnete, Bremens früherer Bürgermeister Carsten Sieling, Bremens SPD-Landesvorsitzender Reinhold Wetjen sowie Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal und Michael Müller, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Naturfreunde.

Sie sprechen sich in dem Aufruf für ein Ende des Ukraine-Krieges auch für eine Vermittlerrolle Chinas aus und warnen vor Lieferungen schweren Kriegsgeräts an die Ukraine. Stattdessen solle es einen neuen Anlauf "einer globalen Entspannungspolitik" geben.

"Wie sehr kann man die Realität ausblenden?"

Politiker von CDU und Grünen äußerten sich entsetzt. "Während in der SPD Forderungen nach Friedensverhandlungen aufgestellt werden, mobilisiert Putin weiter Soldaten und Material, um die Ukraine auszulöschen", schrieb der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen auf Twitter. "Verhandlungen zu fordern, obwohl offensichtlich ist, dass Russland daran absolut kein Interesse hat, ist bestenfalls illusorisch", fügte er hinzu.

"Wie sehr kann man die Realität ausblenden?", fragte auf Twitter die Grünen-Verteidigungspolitikerin Sara Nanni. Sie fragte weiter mit Blick auf die SPD-Linken, was diese denn unter "ZurKenntnisnahme von Realitäten" verstünden, vielleicht "die Zerstörung der ukrainischen Gesellschaft?".

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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