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Vor CDU-Parteitag: Merz will AKK unterstützen – "Auch wenn es schwierig wird"


Vor CDU-Parteitag
Merz will AKK unterstützen – "Auch wenn es schwierig wird"

Von dpa
Aktualisiert am 17.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Der CDU-Politiker Friedrich Merz beim Landestag der Jungen Union (JU) Baden-Württemberg: "Wenn ich mich zu der ein oder anderen Person auch einmal kritisch äußere, dann ist das kein Putschversuch."Vergrößern des BildesDer CDU-Politiker Friedrich Merz beim Landestag der Jungen Union (JU) Baden-Württemberg: "Wenn ich mich zu der ein oder anderen Person auch einmal kritisch äußere, dann ist das kein Putschversuch." (Quelle: dpa-bilder)
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Friedrich Merz hat zuletzt immer wieder öffentlich Kritik an CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer geäußert. Jetzt versichert Merz ihr seinen Beistand – und lässt zugleich seine Ambitionen durchblicken.

Wenige Tage vor dem CDU-Bundesparteitag in Leipzig hat der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) Bundesparteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer trotz Wahlschlappen und Umfragetief seinen politischen Beistand zugesichert. Sie sei gewählte Parteivorsitzende – das werde er akzeptieren, sagte Merz am Samstag auf dem Landestag der Jungen Union Baden-Württemberg in Bad Waldsee. "Sie hat unser aller Unterstützung verdient – auch wenn es schwierig wird."

Auf dem Bundesparteitag stünden keine Personaldebatten an. In einer solchen Zeit müsse erlaubt sein, kontroverse Diskussionen in Sachfragen zu führen. "Und wenn dann jemand wie ich einmal eine kritische Anmerkung zu Sachfragen macht, dann ist diese Anmerkung keine Personaldiskussion. Und wenn ich mich zu der ein oder anderen Person auch einmal kritisch äußere, dann ist das kein Putschversuch. Lasst mal die Kirche im Dorf!", betonte Merz.

"Ich bin bereit, daran mitzuwirken"

Personalentscheidungen für die Bundestagswahl 2021 müssten in einem Jahr getroffen werden und nicht vorher. Falls man durch ein Ende der GroKo früher eine Mannschaft aufstellen müsse, werde die CDU in der Lage sein, sehr schnell Entscheidungen zu treffen. "Ich bin bereit, daran mitzuwirken. Aber ich bin es nur, wenn wir dann wirklich eine Mannschaft haben, ein Team haben. Das ist dann weder eine One-Man-Show noch ein One-Woman-Show, das ist dann eine Mannschaft, ein Team."


Nach scharfer Kritik an der Bundesregierung gab sich Merz in dem Punkt reumütig. Er habe die Regierung vor kurzem ziemlich hart kritisiert und dabei auch harte Worte gefunden. Gute Freunde hätten ihm gesagt, er müsse aufpassen, nicht zu weit zu gehen - dass er nicht derjenige sein dürfe, der auslöse, «dass wir in der Union einen ähnlichen Umgang mit den gewählten Repräsentanten erreichen wie die Sozialdemokraten». Die SPD sei unführbar und strukturell illoyal. Merz hatte das Erscheinungsbild der Bundesregierung als «grottenschlecht» bezeichnet und dafür vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel verantwortlich gemacht.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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