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Umfrage: SPD rutscht auf tiefsten Wert seit vor der Bundestagswahl


Aktuelle Umfrage
SPD rutscht auf tiefsten Wert seit vor der Bundestagswahl

Von dpa
19.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD): Keine erfreulichen Umfragewerte für seine Partei.Vergrößern des BildesBundeskanzler Olaf Scholz (SPD): Keine erfreulichen Umfragewerte für seine Partei. (Quelle: Christian Mang/Reuters-bilder)
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SPD und FDP verlieren weiter an Wählergunst. Die Grünen können als einzige Ampelpartei zulegen.

Die Regierungsparteien SPD und FDP verlieren einer neuen Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter an Zustimmung. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die SPD nur noch auf 18,5 Prozent der Stimmen.

Das wären 1,5 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche – und der schwächste Wert der Partei seit dem 9. August 2021, also noch vor der Bundestagswahl, wie die "Bild"-Zeitung (Dienstag) unter Berufung auf einen neuen "Meinungstrend" des Instituts Insa berichtete. Die FDP verlor demnach 0,5 Prozentpunkte und rutschte auf 8 Prozent. Von den Parteien der Ampelkoalition konnten sich Insa zufolge nur die Grünen verbessern – um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent.

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Insa-Chef: Grüne legen als einzige Ampelpartei zu

Die CDU/CSU verliert der Umfrage zufolge einen halben Prozentpunkt und liegt nun bei 26,5 Prozent. Die AfD legt leicht auf 12 Prozent zu, die Linke hält ihren Wert aus der Vorwoche (4,5 Prozent). Für den Insa-"Meinungstrend" im Auftrag von "Bild" wurden demnach vom 15. bis zum 18. Juli 2022 insgesamt 2.062 Bürger befragt.

Insa-Chef Hermann Binkert sagte der Zeitung: "Die Grünen sind die einzige Ampelpartei, die zulegt. Auch die Union verliert, könnte aber mit SPD oder Grünen regieren. Der zunehmend pessimistischere Blick der Bürger in die Zukunft kostet vor allem SPD, Union und FDP Vertrauen."

Die Ampelkoalition käme demnach mit zusammen 48,5 Prozent nur noch auf eine parlamentarische Mehrheit. Schwarz-Grün kämen zusammen ebenfalls auf 48,5 Prozent. Auch ein Bündnis von CDU/CSU und SPD, das auf 45 Prozent käme, wäre demnach noch möglich.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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